Sonntag, 6. September 2015

Sturm über dem Finsterwalder Becken - Niederlausitzer Beobachtungen -

Wolkenjagd über der Schacke-Ebene


Das Ende des Sommers kündigte sich an. Mit einem heftigen Sturmtief wurden die schönen Tage beendet.


Wolkenabriss über dem Wald des Junkerstieg.
In faszinierendem Tempo wechselten sich dunkle und helle Wolkenfelder ab.

Blick von der Schacke-Ebene über das Finsterwalder Becken. Im Hintergrund der Windpark Lichterfeld.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 30. August 2015

Untermieter aus der Treppenstufe - Niederlausitzer Begegnungen -

Wenn der Untermieter unter der Treppenstufe wohnt


Beim fegen der Eingangstreppe zum Gebäude schlüpfte unter der Stufe unvermittelt dieses seltsame Wesen hervor. Ungerührt und schweigsam sah es den Aktivitäten des Besens zu.

Feldgrille auf der Treppenstufe am Hauseingang.
Nach kurzer Zeit der Betrachtung stellte sich das Wesen als Larve Feldgrille heraus. Nur die Farbe passte nicht so recht. Feldgrillen sind gewöhnlich ja schwarz. Das Exemplar hier zog offenbar einen braunen Farbton vor.  

Nahaufnahme des Untermieters unter der Treppenstufe.
Feldgrille dreht sich ganz professionell beim Foto-Shooting in Position.
Nach einer kurzen Foto-Sasion, in der die Larve wie selbstverständlich posierte, kroch sie langsam wieder in ihr Versteck unter der Treppenstufe zurück.

Nach Angaben des NABU gehören die Feldgrillen zu den gefährdeten Arten in der Niederlausitz.

Ausgewachsen können die Krabbler im ausgewachsenen Stadium (Imago) ganz gut singen. Siehe Melodie der Feldgrille

Wer mehr über die seltsamen aussehenden Bodenbewohner wissen möchte, findet hier mehr Informationen: Wikipedia Feldgrillen
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Perlmutterfalter in Doberlug - Niederlausitzer Beobachtungen -

Perlmutterfalter beim Liebesleben beobachtet


Auf einem verlassenen Gelände der Südstraße in Doberlug-Kirchhain
tobt das Liebesleben. Ja richtig. Sommer, Sonne und Verstecke auf einem der Lost Places in Doberlug machen es möglich. Und diesen versteckten Ort in der Südstraße haben sich zwei kleine Perlmutterfalter (Issoria lathonia) ausgesucht. 


Perlmutterfalter beim Liebesleben im Gras.

Kleine Perlmutterfalter beim Sex erwischt.

Mitten in der Stadt, ohne Straßenstrich und dunklem Milieu, pure Natur eben. 
Nur mit dem Fotografen haben die beiden nicht gerechnet. Der Falter ist sehr hübsch und eigentlich scheu. Doch Liebesleben ist eben Begeisterung, da lässt man sich auch als Falter nicht gleich hoch scheuchen. Wer mehr über diese Art wissen möchte findet hier fundierte Informationen: Wikipedia Perlmutterfalter.
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Fotos: Vel Thurvik

Bläuling und Kleines Wiesenvögelchen in Doberlug - Niederlausitzer Beobachtungen -

Auch Falter müssen für ihr Futter arbeiten


Auf einem verlassenen Gelände der Südstraße in Doberlug-Kirchhain trafen sich ein Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) und
 ein Kleines Wiesenvögelchen zur gemeinsamen Futtersuche.

Hauhechel-Bläuling sitzt auf dem Blütenstand eines Rainfarns (Tanacetum vulgare).
Und auch andere fliegende Mitbewohner sind fleißig beim sammeln. 

Hauhechel-Bläuling und Kleines Wiesenvögelchen arbeiten sich durch den Blütenstand eines Rainfarns.
Beide Tagfalterbevorzugen offenen Landschaften wie Magerwiesen und Brachflächen als Lebensraum. Davon hat das Gelände östlich des Bahnhofes Doberlug-Kirchhain seit der Wende etwas zu bieten. Rund um die Ruine in der Südstraße hat sich die Natur prächtig erholt und damit eine kleine Insel-Wildnis in der Stadt geschaffen. Längst ist das Gelände nicht nur Siedlungsort von Insekten. Wie bereits im Winter berichtet, sind Gimpel zugezogen.
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Fotos: Vel Thurvik

Dienstag, 18. August 2015

Besuch von einem Kaiserlichen - Niederlausitzer Entdeckungen -

Vom Kaisermantel im Biergarten


An einem heißen August-Tag 2015 gesellte sich ein Kaisermantel an den Schmetterlingsflieder im Garten der Gaststätte Griebner.


Kaisermantel (Argynnis paphia) auf einem Schmetterlingsflieder in Klingmühl /Niederlausitz.

Er zählt zu den Größten unter den Perlmuttfaltern in der Niederlausitz. Auffällig ist seine rotbraun leuchtende Färbung. Normalerweis lebt diese Art an Waldrändern. Doch der Verlockung eines sommerlichen Biergartens konnte dieses Exemplar wohl nicht widerstehen.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 16. August 2015

Nachtschwärmer auf Klettertour - Niederlausitzer Beobachtungen -

Fliegender Kletterkünstler


Bei einer nächtlichen Lichtbeobachtung im Jahr 2015 gelang in Klingmühl /Niederlausitz dieses schöne Foto eines Netzflüglers.

Nachtschwärmer auf Kletter-Tour.
Leider gelang es nicht die Art genau zu bestimmen.
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Fotos: Vel Thurvik

Freitag, 3. Juli 2015

Eine fliegende Jungfer im Wald - Niederlausitzer Entdeckungen -

Ameisenjungfer im Kiefernwald


Beim Halt im Wald zwischen Altdöbern und Lug fiel an einem Kiefernstamm ein hübsches geflügeltes Insekt mit blauschimmernden transparenten Flügeln auf. Es verhielt sich merkwürdig ruhig. Also Gelegenheit für ein paar Fotos. Die erste Idee es handle sich um eine Libellenart löste, sich bei näherer Betrachtung auf. 

Bei der heimischen Recherche stellte es sich als gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) heraus. 
Eine von 11 in Europa lebenden Arten. Sie gelten durchweg als recht selten. Es ist der Imago des im Volksmund als Ameisenbär bezeichneten Trichterameise.

Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) an einem Kiefernstamm.
Dieses Exemplar ist auf einem Seitenweg zwischen Altdöbern und Lug in der  Niederlausitz heimisch.

Draufsicht auf den Netzflügler. Gut erkennbar seine blauschimmernden Flügel.
In der nachmittägliche Hitze über dem Waldboden, hat sich die Ameisenjungfer etwa einen halben Meter hoch an einen Kiefernstamm zurück gezogen. Hier scheint es den Tag zu verschlafen denn eigentlich ist diese Jungfer auch ein Räuber aber eben nachtaktiv.

Die Vorstellung das aus der Larve in Form einer Trichterameise solch ein schönes Insekt schlüpft, fällt direkt schwer. Wer mehr über dieses Insekt wissen möchte finden bei Wikipedia Ameisenjungfern eine ausführliche Beschreibung.
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Fotos: Vel Thurvik