Mittwoch, 17. Dezember 2025

Uebigau im Abendlicht – Niederlausitzer Erkundungen -

Ein abendlicher Streifzug durch die westliche Altstadt von Uebigau


Schöne Ansichten und Augenblicke lassen manchmal das eigentliche Ziel einer Fahrt in den Hintergrund treten. Uebigau im Abendlicht war so ein Anlass. Hochdruckgebiet Gisela servierte dem Himmel über der kleinen Niederlausitzer Stadt ein strahlendes Blau. Und die schon recht tief stehende Sonne, sorgte in den Straßen für kontrastreiche Ansichten. Beste Voraussetzungen für einen kleinen fotografischen Streifzug durch Uebigaus westliche Altstadt.

Geschäftiges Treiben auf dem Markt Uebigau.
Auf dem Markt des ehemaligen Ackerbürgerstädtchens ist an diesem Freitagabend noch reichlich Betrieb. Kinder klettern auf den Steinbänken vor dem Stadtbrunnen herum, weshalb Fotos vom Brunnen auf später verschoben werden.

Torgauer Straße Ecke Kreuzstraße mit Blick zum historischen Markt Uebigau.
Ein Blick rund um den Markt, lässt ein recht breites Spektrum historischen Häuser und baulicher Epochen erkennen. Auf dem Weg zur Stadtbrücke über den Neugraben, fallen eine Reihe schön sanierter Häuserfronten auf. Beispielsweise die der Bäckerei am Markt.

Back- und Konditorwaren mit Cafee, Tee am Markt Ecke Torgauer Straße.
In der Kreuzstraße fällt das nächste stilvoll sanierte Fachwerkhaus ins Auge.

Hübsch saniertes Fachwerkhaus in der Kreuzstraße.
Wie bei den meisten Niederlausitzer Kleinstädten, hat die Ersterwähnung eines festen Ortes wenig mit der tatsächlichen Entstehung zu tun. So auch in Uebigau. Und irgendwie spürt man das beim schlendern durch die Straßen, die auf den ersten Augenblick merkwürdig angeordnet erscheinen. Deutlich wird das an der Führung der geschlängelten Torgauer Straße. Auffällig auch die Verläufe der Schulgasse, Kreuzstraße, Hirtenstraße, Schlossstraße und Ringstraße.

Schulgasse am Abzweig Kreuzstraße.
Die schmale Schulgasse führt direkt zur ehemaligen Lateinschule.
Durchblick zur Ringstraße mit schön erhaltenen Transformatorhaus am Neugraben.
Denkt man sich jedoch ein paar Jahrhunderte zurück, erklärt sich die Anordnung besser. In einer Zeit wo auch kleine Städte auf einen Kompromiss zwischen Verteidigung, Wirtschaft und Handel ausgerichtet werden mussten, herrschten andere räumliche Zwänge vor. Dazu bestimmte die Landschaft zwischen morastigen Altarmenresten der Schwarzen Elster, Kaisers Lache und Fluth, die Form der Stadt. Wobei Letzteres schon im 16. Jahrhundert zweifellos ein hydrologisches Meisterwerk darstellte.

Gebogene Ringstraße am Neugraben, der ehemaligen Fluth.
Markantestes Bauwerk an der Torgauer Straße, die Brücke über den Neugraben.

Brücke über den Neugraben.
Wappen der Stadt Uebigau im Brückengeländer. Ausdruck der Bereitschaft einer Stadt zur Wehrhaftigkeit.
Überraschender Weise bietet sich von der Brücke ein guter fotografischer Rundblick. Bei der engen Bebauung war das nicht zu erwarten. Hier ein paar Eindrücke.

Wildnis am Neugraben in Richtung Hinterm alten Schloss.
Spätherbstlicher Garten am Neugraben.
Torgauer Straße in Richtung Vorstadt.
Torgauer Straße Richtung Marktplatz.
Beim Rundblick fällt ein weiteres markantes Bauwerk Uebigaus auf. Die Kirche Sankt Nikolai.

Durchblick durch die Stadthäuser zu Evangelischen Kirche Sankt Nikolai.
Doch folgen wir erst mal der Ringstraße entlang des Neugrabens.

Neugraben und Ringstraße mit markanter Kirche Sankt Nikolai im Hintergrund.
Schöner herbstlicher Anblick, die Wiese am Neugraben Richtung Friedhof.
An den Bauwerken beider Uferseiten wird klar, hier standen historische Mühlen. Im Mauerwerk prangt eine zugemauerte Bogentür.

Eine Bogentür in der Mauer führt direkt zur Grabenseite.
Natürlicher Herbstschmuck, Roter Wein an einem Gebäude am Ufer des Neugraben.
Vorbei am ehemaligen Trafohäuschen, führt die gut gepflasterte Straße zu einer Anordnung dreier kleiner Häuser auf einer Straßeninsel. Die kleinen Häuser wirken verlassen, bieten aber trotzdem schöne Motive.

Häuserinsel an der ehemaligen Stadtmühle Uebigau.
Hauseingang mit Bewuchs.
Direkt daneben befindet sich die historische Stadtmühle samt Wohnhaus. Ehemalige Mahlsteine verschiedener Größe weisen den Weg.
Historische Wassermühle der Stadt Uebigau.
Mahlsteine vor der historischen Stadtmühle Uebigau.
Unmittelbar über dem Neugraben das hölzerne mechanische Laufwerk der historischen Mühle.

Interessanter Anblick. Das Laufwerk der Mühle im Abendlicht.
Warum der Zugang gesperrt ist wird schnell deutlich. Hier herumklettern würde kaputtklettern bedeuten.

Sperrwerk (Wehr) der historischen Stadtmühle Uebigau.
Wer mehr über die Stadtmühle Uebigau wissen möchte, hier ein Link: Visitenkarte Uebigau-Wahrenbrück

Auch ein Besuch im Heimatmuseum in der Doberluger Straße, ist in dem Zusammenhang sicher nützlich. Link: Heimatmuseum Uebigau

Bei dem insgesamt recht gut erhaltenen Objekt, stellt sich die Frage nach eventueller  Restauration und Einrichtung einer Schaumühle.

Von der Mühle aus zeigt der Neugraben gleich noch mal seine herbstliche Schönheit.

Neugraben in Herbstfarben.
Um die Stadtmühle und Häuserinsel finden sich einige nette fotografische Details. Beleg einer aufmerksamen und pflegenden Hand im Umfeld.

Wasserpumpe im Herbstkleid.
Hier liegen über eine halbe Milliarde Jahre auf dem Boden. Felsenstücke der Rothstein-Formation. In der westlichen Niederlausitz nicht selten, aber sehr sehr alt.

566 Millionen Jahre alte Beetbegrenzung, Felsgesteine der Rothstein-Formation.
Darunter eine sogenannte Brekzie, ein Zeugnis heftiger tektonischer Verwerfungen aus der Entstehungszeit des Cadomischen Gebirges.

Typische Felsen-Brekzie der Rothstein-Formation.
Ein Gestein aus einer Zeit, als das Leben auf diesem Planeten noch nicht entschieden hatte, was es mal werden wollte. Es war die Zeit Ediacara-Fauna. Eine Welt auf dem Meeresgrund mit Lebewesen, die jeden Science-Fiction Film zweifellos Ehre gemacht hätten.

Wieder in der gut gepflasterten Ringstraße.

Hübscher Anblick in der gepflegten Ringstraße.
In der Kirchstraße bestimmt die Evangelische Kirche Sankt Nikolai das Bild. Gut restauriert, bietet sie einen schönen Blickfang.

Evangelische Kirche Sankt Nikolai in der Abendsonne.
Wer mehr über das Gebäude und seine Geschichte sucht, ein passender Link: Evangelische Kirche Sankt Nikolai Uebigau

Und nun ein paar fotografische Eindrücke rund um die Kirche.

Schmale Verlängerung der Straße An der Kirche zum Neugraben.
Es gibt Augenblicke, da weist die Sonne den Weg. Und dieser zeigt kurioser Weise direkt zum Eingang der Kirche.

Interessanter Lichteffekt zum Eingangstor der Kirche Sankt Nikolai.
Doch auch ein Blick zurück belohnt mit interessanten Lichteffekten.

Rückblick Richtung Ringstraße.
Auch das Kirchengebäude selbst ist sehenswert.

Kirche von der Ostseite.
Auf dem Gelände stehen zwei Denkmale zur Erinnerung an unschöne Zeiten. In Anbetracht der aktuellen weltpolitischen Begehrlichkeiten, sollte jeder diesen Anblick mal sacken lassen.

Denkmal an die Gefallenen des 1. Weltkrieges in Uebigau.
Und den noch schlimmeren 2. Weltkrieg.
Gut auf dem Gelände integriert, Gemeinderaum der Kirche Sankt Nikolai.
Südseite der Kirche Sankt Nikolai in Uebigau.
Eingang am Turm und architektonische auffälliges es Treppenhaus.
Wieder in der Schulgasse, bietet das Pfarramt mit seinem schönen Fachwerk einen abendlichen Blickfang.

Pfarramt Evangelisches Pfarramt Uebigau.
Gleich daneben, sehr praktisch, die ehemalige Lateinschule.

Lateinschule als Denkmal.
Weiter geht es durch die Pfarrstraße in die Nordstraße.

Pfarrstraße Richtung Kirche mit Abzweig der Nordstraße.
Ab der Nordstraße gibt es erst mal bauliches Kontrastprogramm. Verlassene Gebäude. Einzelne in ruinösen Zustand. Wie es scheint, ist die Stadtsanierung bis hierher erst in kleinen Schritten vorgedrungen. Doch Gut Ding braucht seine Zeit und eben Geld.

An dem Haus gleich auf der Ecke zur Pfarrstraße, ist die Sanierung irgendwann stehen geblieben.
Unmittelbar an der Einmündung Ringstraße steht ein kleiner verschachtelter alter Gebäudekomplex. Dessen Zweck erschließt sich von außen nicht recht.

Auffälliger Gebäudekomplex an der Ringstraße Ecke Nordstraße.
Etwas weiter nördlich gibt es wieder gute Entwicklungen zu sehen. Die Nordstraße wandelt sich in eine Eigenheimsiedlung.

Eigenheime in der Nordstraße mit der markanten Kirche Sankt Nikolai im Hintergrund.
Und Kunst am Garten gibt es ebenfalls zu sehen.
Am Ende der Nordstraße öffnet sich ein weiter Blick und überrascht mit herbstlicher Tiefland-Landschaft. Wieder Zeit für einen fotografischen Rundblick.

Weiter Blick über die Herbstliche Landschaft am Neugraben.
Der Solarpark Richtung Norden.
Über den Gärten der Stadt tritt der Kirchturm der Sankt Nikolai Kirche imposant in Erscheinung.
Hier unterquert der Neugraben die Straße zum Gewerbegebiet Nord und bieten ein paar schöne Ansichten.

Brücke über den Neugraben.
Herbstlich gelbe Birken am Neugraben südlich der Brücke.
Wenn sich der Spätherbst an das Brückengeländer klammert.
Mit einem letzten Blick übers Land geht es zurück in die Stadt. Der Termin wartet, doch für die nächsten Tage ist eine Fortsetzung des Streifzuges durch die Niederlausitzer Kleinstadt anvisiert.

Neugraben und Wiesen.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Samstag, 6. Dezember 2025

Wenn Milliarden bei Kemmen am Wegesrand liegen - Niederlausitzer Fundstücke -

Loftahammar-Gneisgranit, ein Stück Schwedens in Kemmen


Um politischen Begehrlichkeiten gleich vorzubeugen, nein es geht nicht ums Geld, hier geht es um Jahre.

Beim Stöbern in den Erosionsrinnen am Mühlberg bei Kemmen /Niederlausitz, fällt ein schwarz-dunkelrotes Stück Fels auf. Fleischfarbene große Kalifeldspäte und Lagen aus schwarzem Biotit. Ein dunkler Granit?

Foto des Gneis-Granit vom Mühlberg bei Kemmen.
Doch es fehlt der typische graue Quarz. Plagioklas ist auch nicht zu erkennen. Die hereinbrechende Dunkelheit lässt eine nähere Betrachtung nicht mehr zu. Nach der Reinigung wandert das Fundstück in die Kiste der noch zu bestimmenden Gesteine. Zwei Jahre später liegt der Findling wieder auf dem Schreibtisch. Ordentlich abfotografiert und unter der Lupe, offenbart er langsam seine Zusammensetzung, Herkunft und Geschichte.

Das Gestein besteht überwiegend aus großen dunklen fleischfarbenem Kalifeldspatkristallen. Mindestens 70%. Quarz ist nun unter der Lupe entdeckt und mit weniger als 10% vertreten. Er ist teilweise in einzelnen kleinen Kristallen als auch kleinkörnig in Lagen zwischen dem Biotit und Kalifeldspat erkennbar. Biotit mit deutlich mehr als 20%, bildet durchweg dunkle Lagen zwischen den Kalifeldspäten. Er ist eingeregelt, was zu einem gneisartigen Gefüge führt. Einige Feldspatkristalle sind mehr als 2 cm groß und leicht augenförmig ausgeprägt. Der Vierte im Bunde, Plagioklas tritt nicht in Erscheinung und ist weder unter der Lupe noch Mikroskop erkennbar.

Unser Fundstück hat also ein typisch porphyrisches Gefüge und ist leicht metamorph überprägt. Der dunkle Habitus des Fundstück und der geringe Anteil an Quarz, deuten auf ein leicht basisches oder intermediäres Ursprungsgestein hin.

Rückseite des Gneis-Granit vom Mühlberg mit gut erkennbarer Lagenstruktur.
Wegen der besseren Erkennbarkeit der Minerale ist zum Vergleich ein Falschfarben-Foto dabei.

Gneis-Granit invertiert fotografiert.

Herkunft, Geschichte und Vorkommen


Recherchen und Literatur nach zu urteilen, ist dieses Gestein vor 1,8 bis 1,9 Milliarden Jahren in Ostschweden, Lofthahammar-Gebiet, während der svekofennischen Gebirgsbildungsphase, in Präkambrische metamorphe Gesteine intrudiert (eingedrungen).

Ursache ist die Kollisionen mehrerer Inselbögen und Mikroplatten (Terrane) mit dem archäischen Karelien-Kraton, ein etwa 3 Milliarden Jahre alter Kontinentalkern. Zweifellos eine tektonisch sehr aufregende Zeit. Es handelt sich also um eine Kollisionszone tektonischer Platten, ähnlich wie sie 1,4 Milliarden Jahre später, während der varizischen Gebirgsbildung in der Niederlausitz erfolgen sollte.

Während des Gebirgsbildungsprozesses kam es wegen der hohen Temperaturen und des enormen Drucks bei der Kollision, zu einer metamorphen Veränderung des Gesteines. In der Folge ordneten sich die schwarzen Biotitminerale lagenartig zwischen die Kalifeldspatkristalle ein. Der vorhandene Quarz wurde dabei mitgenommen.

Der Loftahammar-Gneisgranit gehört zu einer Gruppe an Graniten, Gneis-Graniten und Augengneisen die zwischen Edsbruk und Loftahammar, Ostgotland, auftreten. Gleichzeitig ist diese Region Schwedens wiederholt Quellgebiet verschiedener Gletscherströme nach Mitteleuropa gewesen. Damit wird der Reiseweg klar. Abgeladen wurde das Fundstück während der letzten Saaleeiszeit (Warthestadium), vor circa 126 000 Jahren, in den Grundmoränen um Kemmen. Eine lange Reise für so ein altes Gestein.

Karte Herkunftsgebietes und Fundort. Quelle: Openstreetmap.de
In der mittleren und östlichen Niederlausitz kommt dieses eiszeitliche Geschiebe öfters vor, teilweise mit ausgeprägten augenförmigen dunkelroten Kalifeldspäten. Geschnitten und poliert ein hübsches Gestein.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch in anderen Gebieten Schwedens vergleichbare Gesteine auftreten. Beispielsweise und Upland, Nerike, Norrland und weiteren Regionen. Verwechslungen sind also möglich.

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Quellen:

Prof. Dr. Ing Julius Hesemann
Kristalline Geschiebe der nordischen Vereisung
Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen
Seite 54 und 55

Schweden - Magmatite - Loftahammar-Gneisgranit

skan-kristallin.de Loftahammar

Gesteine
Walter Maresch, Olaf Medenbach, Hans-Dieter Trochim
Mosaik Verlag

Wkipedia.de/Svekofenniden

Freunde der Geowissenschaften an der Universität Göttingen
Schwedenexkursion 2015, Begleitheft 
Geologische Übersicht, Seiten 7 bis 10

Sonntag, 23. November 2025

Sonnenuntergang an der Schwarzen Elster – Niederlausitzer Beobachtungen -

 Es gibt Situationen, an denen kann man als Fotograf nicht ohne Weiteres vorbeifahren. Beispielsweise einem schönen Sonnenuntergang an den Ufern der Schwarzen Elster.

Blick von der Brücke über die Schwarzen Elster Richtung Uebigau.
Das Urstromtal der Schwarzen Elster ist arm an größeren Erhebungen. Von der Brücke über die Schwarze Elster bei München, hat man jedoch einen guten Überblick über das weite flache Land, bis weit hinter Uebigau. Wenn dann noch das freundliches Hochdruckgebiet Giesela den passenden klaren Himmel fabriziert, was soll da noch schief gehen. Hier einige fotografische Belege.

Zwischen den Brückengeländern ist der markante Turm der Evangelischen Kirche Sankt Nikolai in Uebigau erkennbar.
In dem flach einfallenden Abendlicht entwickelt selbst der Fluss Schwarze Elster die Neigung für gewinnende Fotos.

Die Schwarze Elster im Abendlicht in Richtung Nordwesten. Im dunklen Wasser spiegeln sich Büschel von Riedgras.
In Richtung Südosten verfängt der Blick über den Fluss mit einen sanften Himmelspektakel. Sein friedliches Bild lässt ein Urstromtal zweier Eiszeiten kaum glaubhaft erscheinen.

Sanfte Federwolken über dem Urstromtal der Schwarzen Elster.
In Richtung Osten wird die ehemalige Wassermühle vom München in blass-rotes Licht getaucht.

Wassermühle in München /Niederlausitz mit Wehr und Mündung des Mählgrabens.
In zwischen wird es dunkel. Über den Auen in Richtung Süden leuchtet noch mal kurz eine goldene Federwolke auf.

Goldener Himmelsstreifen über dem Eiswinkel im Süden.
Zeit weiterzufahren, der heimischen Kaffeetasse entgegen.

Heimkehrer fliegt über der Schwarzen Elster.
Letzter Blick zurück Richtung Sonnenuntergang.

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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.
Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik