Montag, 6. April 2015

Wenn die Bäume lecker sind - Niederlausitzer Beobachtungen -

Angefressen


Bieber galten mal in der ehemaligen DDR als fast ausgestorben. Speisezettel- und Umweltbedingt. Inzwischen hat sich an und in den Maasdorfer Teichen eine recht große Population angesiedelt. Beim durchstreifen der Teichanlagen begegnet man allerorten ihren Pfaden und Fresspuren.

Biberschaden.
Angefressener Baum am Maasdorfer Teich.
Ein einmal angefressener Baum hat kaum noch eine Chance. So werden ihre Schäden inzwischen zu einer Plage für die Botanik.
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Fotos: Vel Thurvik

Himmels-Spiegel - Niederlausitzer Beobachtungen -

Streifzug durch die Massdorfer Teiche


Fast zu jeder Jahreszeit sind die Maasdorfer Teiche in der westlichen Niederlausitz einen Streifzug wert. Hier haben sich die kleinen weißen Wölkchen eines abziehenden Hochdruckgebietes im Teich gespiegelt.

Himmels-Siegel im kleinen Maasdorfer Teich.
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Fotos: Vel Thurvik

Leerlauf im Teich - Niederlausitzer Beobachtungen -

Streifzug durch die Maasdorfer Teiche


Nein, nicht die letzte Dürre hat hier zugeschlagen sondern ein gezieltes Leerlaufen durch die Maasdorfer Teichwirtschaft. Schließlich ist es Winter. Doch es bietet zu den sonst gut gefüllten Teichen einen eigenartigen Kontrast.

Ausgelaufen, ein schmaler Seitenteich der Maasdorfer Teiche.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 5. April 2015

Fenster-Dschungel - Niederlausitzer Beobachtungen -

Wenn der Dschungel im Fenster steht.


Dschungel ziehen sich rund um unseren Planeten Erde. Meist in den tropischen Regionen. Oft durch das menschlichen Wirken schon etwas angegriffen. Doch blickt man in die Fenster mancher Gebäude, könnte man auf die Idee kommen eine Diaspora der Pflanzenwelt ist in vollem Gange.

Auf einem Stellwerk der DB InfraGO AG, einer Tochter der Deutschen Bahn AG, scheint dieser Umsiedlungsprozess sehr weit fortgeschritten. 

Fensterdschungel auf einem Stellwerk der DB InfraGO AG. 
Offenbar haben hier Mitarbeiter sich ihren eher profanen Arbeitsplatz gemeinsam botanisch ordentlich aufgerüstet. Auch die Vielfalt einer tropischen Zone scheint nicht zu Kurz gekommen zu sein.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Freitag, 3. April 2015

Abend-Silhouetten am Margarethenhof - Niederlausitzer Beobachtungen -

Wie viel sieht man von Finsterwalde am Abend?


Wer hat sich schon einmal die Frage gestellt, wie viel von einer typischen Niederlausitzer Stadt wie Finsterwalde nach dem Einbruch der Dämmerung noch zu sehen ist? Bei einem Zwischenstopp auf dem Rückweg von Klingmühl, am Margarethenhof östlich der Stadt, ließ sich diese Frage beantworten: Nicht viel.

Nur der alte Wasserturm der Stadt ragt aus der abendlichen Vegetation hervor.

Gibt es die Stadt noch?

Nein, nicht dass die Stadt Finsterwalde Grund hätte, sich zu verstecken – so langweilig ist sie dann doch nicht. Es ist vielmehr die flachwellige Landschaft des Finsterwalder Beckens: Ihre seit Langem erodierten Grundmoränen der Saale-II-Vereisung und die darauf gewachsene Vegetation verdecken sie schlicht. Also eine einfache Antwort.

Und auch die weitere Silhouette zeigt nicht mehr von Finsterwalde. Dafür aber eine schöne Abendstimmung über der Landschaft.
Beim Blick rund um den Margarethenhof zeigt die Landschaft der westlichen Niederlausitz sehr schöne abendliche Stimmungsbilder.

Himmelsspuren über der Niederlausitz.
Im letzten Rest des Tageslichtes wirkt das Land um den  Margarethenteich fast etwas wild.

Magarethenteich an der Schacksdorfer Straße in der Abenddämmerung.
Blaue Farben bestimmen den Himmel über der Landschaft.

Silhouette vom Magarethenhof östlich von Finsterwalde /Niederlausitz.
Neumond über der Niederlausitz.
Wenn man es nicht besser wüsste, hätte die Szenerie fast ein bisschen vergessenes englisches Herrenhausflair im Abendlicht.

Kein Lichtschein nur pure Silhouette im Magarethenhof. Ein bisschen Lost Places eben.
Langsam beginnt es kalt zu werden. Zeit die Kamera einzupacken und dem heimischen Computer mit den Fotos zu füttern.
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Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 8. März 2015

Ungleiches Paar - Niederlausitzer Beobachtungen -

Auffälliges ungleiches Baumpaar in der Rückersdorfer Ebene


Der teilweise spröde Charme der Niederlausitzer Ebenen bringt manchmal eigenwillige fotografische Motive zu Stande. Hier so ein Beispiel.

Ungleiches Baumpaar aus Birke und Kiefer in der Ebene zwischen Oppelhain und Sorno.
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Fotos: Vel Thurvik

Donnerstag, 5. März 2015

Unwetter über dem Suden - Niederlausitzer Beobachtungen -

Düstere Fotos vom Finsterwalder Beckenrand


Ein flachwelliger Hügelzug und das anschließende Waldgebiet nördlich von Staupitz und Gorden, der Suden, bieten einen weiträumigen Blick über diese Gegend des Finsterwalder Beckens. Und wie die Fotos zeigen, kann 
ein Anfang März 2015 durchziehendes kleines Unwetter, durchaus bildgewaltig düster wirkende Landschaften schaffen.

Düstere Landschaft über dem Suden und dem Finsterwalder Becken.
Am Ende der Saale 2 Kaltzeit (Drenthe 2) ließen die Gletscher einen rückwärtigen Sander über einer Grundmoräne zurück. Nach dem Abfluss des Finsterwalder Eissees, war es Aufgabe des kleinen Flüsschens Flösse, aus diesem Sander die heutige Landschaft zu formen. Ist ihr gelungen. 

Geisterhafte Landschaft des Suden.
Fast so geisterhaften wie Landschaften aus Mittelerde, wirkt der heutige Suden.

Sonnendurchbruch über der Flösse. Wird das Licht siegen?
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Fotos: Vel Thurvik