Sonntag, 27. Januar 2019

Winterstreifzug an der Schacke - Niederlausitzer Erkundungen -

Ein Fotografischer Winterstreifzug entlang der Schacke


Nein das hier sind keine Schwarz-weiß Fotos. Sie sind in Farbe aufgenommen.

Es gibt Tage die sind so grau, da scheinen selbst Farbfotos wie in schwarz-weiß erstellt. Montag der 21. Januar 2019 war so ein Tag. Diese Lichtverhältnisse sorgten aber für einen ganz einzigartigen Charme. Entstanden sind teilweise seltsam einsam anmutende Fotos. 

Winterstreifzug entlang der Schacke. Blick auf die glaziale Hochebene der Lindthaler Bauernheide.
Unter der dichten Wolkendecke über der westlichen Niederlausitz, begann ein Streifzug bei Minusgraden und unangenehmen Wind, entlang des kleinen Flüsschens Schacke. Seinen Ursprung hat es am Fuße der Lindthaler Bauernheide und mündet nach gut 25 Kilometern bei Lindena in die Kleine Elster.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Die Schackewiesen.
Beim Blick von der ehemaligen Mühle entlang der Schacke, südlich von Betten, Richtung Hochfläche der Lindthaler/Lieskauer Bauernheide. Hier ist das Quellgebiet zu sehen.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Bettener Kirche im Nebel.
Schackewiesen im Banne des Frostes.
Eine typische Niederlausitzer Niederung bieten die Schackewiesen Richtung Südwesten nach Schacksdorf.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Schacke-Ebene versinkt im Grau.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Von der Bettener Höhe in 119 Metern. Blick Richtung Süden.
Szenenwechsel Richtung Westen.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Rieselfelder an der Bürgerheide bei Finsterwalde/Niederlausitz.

Schilfgürtel rund um die Finsterwalder Rieselfelder.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Frost im Schilf.
Raureif im Schilf.

Wehrhaftes Stachel-Schilf.


















Winterstreifzug entlang der Schacke. Eisige Stacheln am Schilf.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Ruine der alten Pumpstation an der Heidemühle.
Aufnahmen am Junkerbusch.
Doppelt wehrhaft, Stacheldrahtzaum mal anders gesehen.

Winterstreifzug entlang der Schacke.
"Der Stachel-Stacheldrahtzaun".
Winterstreifzug entlang der Schacke. Froststacheln am Zaunpfahl.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Birken am Junkerbusch 
im Eis.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Eisweg zum Eierpieler in der Bürgerheide.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Der Eisbaum mit den Schlangenzweigen an der Heidemühle.
Ein Stacheldrahtzaun an den Wandelwiesen entwickelt einen besonders wehrhaften Eindruck.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Stacheldrahtzaun 
besonders stachlig.
Die Schacke durchquert die Wandelwiesen westlich von Finsterwalde. Ihre Feuchtigkeit lässt die Wiesen besonders charmant winterlich erscheinen.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Die Wandelwiesen in Raureif.
Leben im Winter unter den Wandelwiesen.

Unter der Erde geht das Leben weiter. Fleißige Maulwürfe unter den Wandelwiesen.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Eichholz im Reifpanzer.
Winterstreifzug entlang der Schacke.
Wehrhafte Zweige.












Winterstreifzug entlang der Schacke. Einsamer Misthaufen auf der Nachtweide.
Winterstreifzug entlang der Schacke. An der Zschipelmühle bei Fischwasser.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Weg zur Zschiepelmühle.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Schacke an den Brachwiesen.
Fischwasser im Winter.
Gräser am Schackeufer.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Lugau im Winter.
Ein anderer kleiner Nebenfluss der Kleinen Elster ist die Bache. Sie entspringt südlich des Sportplatzes Lugau und speist den Mühlenteich an der Lugauer Wassermühle.

Auf dem Mühlenteich in Lugau ist gut zu erkennen woher der Wind weht.

Mühlenteich in Lugau.
Mühlenteich in Lugau. Das Entenhaus am Teich.
Algen unterm Eis des Mühlenteiches.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Lugauer Wassermühle, nun schön restauriert.
Winterstreifzug. Weg am Ufer der Bache bei Lugau.
Eiszaun an der Bache in Lugau.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Die Schacke am Hammerteich südlich von Doberlug.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Unerwartet.






















Winterstreifzug entlang der Schacke. Blick über den zugefrorenen Hammerteich.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Komoran-Netze über dem Hammerteich.
Westlich von Lindena bei Doberlug mündet die Schacke in die Kleine Elster. Vorher speist sie die Hammerteiche samt Hammermühle an der Rückersdorfer Straße.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Tanne mit Frost-Nadeln.
Schacke bei Lindena.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Katze auf Fischfang?
Winterstreifzug entlang der Schacke. Erlen am Ufer des Hammerteichs.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Damm an der Schacke.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Weg zur Kleinen Elster neben der Schacke in Lindena.



























Winteräpfel.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Winterobst.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Landschaft südlich von Doberlug am Hammerteich.
Damit endet der kleine Winterstreifzug. Er führte durch eine recht unterschiedliche Landschaft und trotz des Wintergraus, mit schönen Einblicken in die Niederlausitz.

Nach dem Frost in der Stadt - Niederlausitzer Beobachtungen -

Fotos nach einer eisigen Nacht


klar 
ist die Luft, die Sonne strahlt. 
und zwischen den Bäumen das letzte Weiß der eisigen Nacht,
verfangen im Geäst,
bricht das sich Licht zu kristallklarem Weiß.

Nach dem Frost. Wie mit klarem Bergkristall bewachsen die Äste.
Nach dem Frost. Weißes Feen-Haar im Licht aufgehender Sonne.
Fast unwirklich die kristallklare Schönheit, wie zurück gebliebenes Haar ferner Feen.

Nach dem Frost. Beginn der Vergänglichkeit eiskalter Schönheit.
Am Morgen nach eisiger Nacht ...

Nach dem Frost. Eiskristalle wie verfangenes Haar.
Nach dem Frost. Ein Faden aus winzigem Eis, erwachsen fast aus dem Nichts.
Nach einer kalten Nacht in der Stadt, entstanden diese Bilder im Januar 2019 in einem verlassenen Garten. Man könnte auf den Gedanken kommen die nordische Eiskönigin wäre zu Besuch gewesen. Und sie hätte diesen eisigen filigranen Zauber als Andenken zurück gelassen.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Samstag, 22. Dezember 2018

Klein Bahren und der Geisterzug - Niederlausitzer Begegnungen -

Geisterzug aus dem Nirgendwo …


Ghost Train from Nowhere ...
Eine einsame Eisenbahnstrecke in einer dünn besiedelten Gegend der Niederlausitz. Ein einsamer Bahnhof inmitten von dunklen Wäldern im wilden Süden Brandenburgs. Ein Ort für unheimliche Dinge und gespenstige Ereignisse.

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz in der Abenddämmerung.
Dunkelheit senkt sich über die Gleise. Letzte Lichter des Tages entschwinden, letzte Besucher sind gegangen. Die Bahnhofsaufsicht strebt in ihrem Aufenthaltsraum dem ersehnten Feierabend entgegen. Doch wird dieser Tag wirklich einen Feierabend haben?

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Bahnhofsaufsicht in Erwartung des Feierabends.
Die Aufsicht in ihrer charakteristischen preussisch-blauen Uniform der Museumsbahn, dreht eine letzte Runde. 

Doch was ist das? Ferne Geräusche eines Zuges sind zu hören. Irgendwas nähert sich dem einsamsten Bahnhof der Niederlausitz.

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Imaginäres fernes Leuchten ....
Ein imaginäres geisterhaftes Leuchten tastetet sich aus der Dunkelheit. Noch unbestimmt und nur schwach zu erkennen. Ferne Rufe aus einer anderen Welt so scheint es. Das Stampfen einer  Lokomotive??? Geräusche eines nahenden Zuges? Längst verkehren keine Züge mehr. Längst ist der letzte Reisende gegangen. Ein Zug noch zu dieser Zeit? Mitten aus der Dunkelheit? Keine Ankündigung, kein Klingeln beim Fahrdienstleiter. Und was kommt dort?

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Altes Licht über alten Gleisen.
Langsam materialisiert sich Licht über den alten Gleisen. Langsam nähert sich tatsächlich ein Zug. Doch woher kommt er? Mit welchem Fahrplan. Wo will er hin?

Lauter ertönt der Ruf der imaginären Lokomotive, lauter das Grummeln eines fernen Dieselmotors? Tatsächlich da kommt was aus dem Nirgendwo. Stärker wird das Licht, fester die Strahlen der fernen Scheinwerfer. 

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Einfahrt des Geisterzuges.
Und dann bricht er hervor, mit Macht. Und plötzlich knirschen die uralten rostigen Schienen unter dem Gewicht schwerer Räder. Ohne Halte vorbei am längst erloschenen Einfahrsignal, rollt ein Zug aus alten preußischen Eisenbahnwagons in den Bahnhof.

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Unheimliche Schattenaugen über dem Geisterzug.
Rote Schattenaugen schweben über dem Geisterzug. Welches unheimliche Wesen wacht über dem Geschehen???

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Einfahrt des Geisterzuges.
Fassungslos sieht die Aufsicht dem Erscheinen zu. Knirschend, quietschend ziehen die uralten Bremsen an, hält der Zuge am Bahnsteig 2.

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Scheppernd öffnen sich die Türen des Geisterzuges.
Scheppernd schlagen die Türen auf und aus dem Zug strömt ein buntes lichtscheues Volk aus seltsamen Gestalten, großen und kleinen bunten oder blassen Geistern, deren Gesichter unbestimmt sind, als wären sie nicht hier sondern nur anwesende Schatten.

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Überrascht hilft das höfliche Bahnpersonal den seltsamen Reisenden.

Und wer ist das der da mit grauem Gesicht? Der sich an den Aussteigenden unbemerkt vorbei schleicht? Dracula auf der Suche nach Beute???

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Seltsamer Passagier mit stein-grauem Gesicht.
Unter den Wagons kriecht ein katzenartige Wesen hervor. Wer mag dass sein?

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Katzenartiger blinder Passagier mit glühenden Augen.
Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Die seltsamen Passagiere verlassen den Bahnhof. Ratlose Gesichter der Mitarbeiter über dem Treiben.





Alles strömt an der Aufsicht vorbei hin zu einem großen Zelt was da plötzlich entsteht ...

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Seltsames Zelt auf dem Bahnhofsvorplatz.
... und bewacht von unheimlichen Wächtern ... 

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Unheimliche Wächter mit glühenden Angesicht.
... beleuchtet von magischen Feuern.

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Magische Feuerkörbe neben dem Zelt.
Im Hintergrund die weiße Bank mit dem Unsichtbaren der sich seine Gliedmaßen am Feuer wärmt.

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Die unheimlichen Gäste vor dem magischen Zelt.
Drinnen hebt unheimliches Leben an, wird fröhlich gegrilltes verspeist und mysteriöse Getränke geleert.

Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Welche unsichtbaren Speisen werden hier gegrillt?
Es wird gefeiert. Unheimliche Musik erklingt. Kinderlachen ertönt, seltsame Tänze vollführt.

Festzelt auf dem Bahnhof Klein Bahren/Niederlausitz. Kein Zutritt für Lebende.
Hier ist kein Platz für die Lebenden. Nicht zu dieser Zeit, nicht für diese Nacht. Hier ist nur Platz für, ja wen?

Es ist der letzte Oktobertag 2018. Halloween in der Niederlausitz und die Nacht ist noch laaang … uuhahahahahha, ….
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Mittwoch, 8. August 2018

Unwetter über der Schacke-Ebene - Niederlausitzer Beobachtungen -

Farbgewaltige Fotos nach einem Schauer über der Schacke-Ebene


Nach einem ordentlichen Schauer zeigte sich der Himmel über der Schacke-Ebene, südöstlich von Finsterwalde, farbgewaltig. Gelegenheit für einige schöne Fotos. 


Die Schacke ist ein kleines Flüsschen, das südwestlich der Lindthaler Heide entspringt und am Dorf Schacksdorf vorbei durch die Stadt Finsterwalde, weiter über Drößig und die Zschiepelmühle bis zum Dorf Fischwasser fließt, wo sie südlich von Doberlug die Hammerteiche speist und schließlich bei Lindena in die Kleine Elster mündet.
Im Verlauf hat sie eine langgestreckte, flache Ebene in die Landschaft erodiert. Diese geht auf einen nacheiszeitlichen See zurück, der ungefähr den heutigen Flussläufen von Kleiner Elster und Schacke folgte.

Unwetter über der Schacke-Ebene.
Karte mit dem Quellgebiet der Schacke südöstlich von Betten bei Finsterwalde /Niederlausitz. (Quelle: Open Streetmap.)
Über dieser Ebene entstehen bei Wetterumschwüngen immer wieder interessante Wolkenformationen mit außergewöhnlich schönen Farben. Hier vom ersten Augustwochenende 2018.

Flammenbusch in der Schacke-Ebene.
Unwetter über der Schacke-Ebene. Sonnenuntergang hinter den Wolken.
Unwetter über der Schacke-Ebene. Sonnenuntergang.
Unwetter über der Schacke-Ebene. Roter Sonnenuntergang.
Nach dem Unwetter über der Schacke-Ebene. Sonnenuntergang mit nachlaufenden Fraktalwolken.
Es entsteht ein bemerkenswerter Kontrast zwischen den roten Farben des Sonnenunterganges und den letzten blauen Himmelsteilen über der Stadt Finsterwalde. Letztere befinden sich bereits im Dunklen liegt.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik