Vortrag zur Natur des Jahres 2026 in Calau
Es klang schon interessant: „Vortrag über die Natur des Jahres“ in Calau. Vorgestellt werden sollten verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Eingeladen hatte der Heimatverein Calau e.V. am Dienstag, den 24. März 2026, in das Haus der Heimatgeschichte. Als Vortragende agierte die Gemeindepädagogin der ev. Kirche, Frau Undine Grabitz aus Kemmen.
| Foto 1: Frau Grabitz beim Vortrag zur Natur des Jahres in Calau. |
| Foto 2: Matthias Nerenz bei der Eröffnung des Abends. |
Der Vortrag bestand aus zwei Teilen. Im ersten Teil wurden der Baum des Jahres, die Heilpflanze des Jahres, das Blattgemüse des Jahres und die Fledermaus des Jahres behandelt. Diesen Teil hatte Hans-Joachim Emmrich erarbeitet. Los ging es mit der Zitterpappel (Populus tremula), auch Espe genannt.
| Foto 3: Espe in voller Blüte. |
| Foto 4: Sperrholzplattenreste aus Pappelholz. |
| Foto 5: Foto der Gemeinen Nachtkerze. |
Als Nächstes holte Frau Grabitz einen Korb unter dem Tisch hervor und präsentierte das Blattgemüse des Jahres: zur Überraschung einen Grünkohl, frisch aus dem Garten.
| Foto 6: Gemüse auf den Tisch. |
Der letzte Kandidat vor der Pause hat den lateinischen Namen „Nyctalus leisleri“ und ist auch in der Niederlausitz verbreitet. So gibt es in der Nähe von Buchwäldchen auch eine Heimstätte dieses lautlosen Seglers.
Nach der Fledermaus gab es eine kleine Pause – Gelegenheit, einmal nach dem Hintergrund der „Natur des Jahres“ zu fragen.
Es handelt sich um eine Idee aus dem Jahr 1971. Ein Vorläufer des NABU, der „Deutsche Bund für Vogelschutz“, kürte damals den Wanderfalken zum Vogel des Jahres. Ziel war es, die Bevölkerung in der alten Bundesrepublik für die Gefahren der Natur zu sensibilisieren. Daraus hat sich im Laufe der Zeit eine bundesweite Aktion mit vielen Akteuren entwickelt. Heute umfasst sie eine ganze Reihe von Tier- und Pflanzenarten. Eine Übersicht und kurze Geschichte kann man hier nachschlagen: „Natur des Jahres“, Wikipedia.
Im Zweiten Teil ging es um drei Tierarten. Vogel, Wildtier und Lurch des Jahres.
| Foto 6: Präsentation zu Rebhuhn, Rothirsch und Alpensalamander. |
| Foto 7: Frau Grabitz mit einem Märchenbuch. |
Mit der nächsten Folie auf der Leinwand legte Frau Grabitz zwei Hirschgeweihe auf den Tisch. Es ging um den Rothirsch (Cervus elaphus) und seine Lebensbedingungen.
| Foto 8: Ein Fünfender Hirschgeweih wandert über die Tische. |
Das letzte Tier des Jahres ist der schwarze Alpensalamander. Eine Tierart, die in der Umgebung Calaus nicht heimisch ist, sondern eher in den Mittel- und Hochgebirgen Südeuropas vorkommt.
| Foto 9: Folie schwarzer Alpensalamander bei der Paarung. |
| Foto 10: Matthias Nerenz (rechts) dankt Frau Grabitz für den gelungenen Vortrag. |
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.
Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik
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