Sonntag, 25. Januar 2015

Der Sonne entgegen - Niederlausitzer Beobachtungen -

Sonnewalder Lindenblatt im Abendlicht der Sonne entgegen


Frisch ausgetriebenes junges Lindenblatt noch rot und umgeben von feinem Haarfilz. 

Junges behaartes Lindenblatt im Sonnenlicht. Gefunden im Schlosspark Sonnewalde.

Unter den verschiedenen Lindenarten fallen nach dem Austreiben drei für ihren feinen Haarflaum auf.

- Sommer-Linde (Tilia platyphyllos)
- Winter-Linde (Tilia cordata)
- Silber-Linde (Tilia tomentosa)

Da das junge Lindenblatt eine rötliche Farbe hat kann es sich um eine Sommerlinde handeln. Diese Lindenart entwickelt nach dem Austreiben einen ausgeprägten Farbton. Wie hier zu sehen ist, hat sich die silbrige Behaarung an der Unterseite und entlang der Blattnerven entwickelt.

Zweck der feinen silbrigen Behaarung ist der Schutz vor zu starker UV-Strahlung, Fraßfeinden und niedrigen Temperaturen. Eine clever Erfindung der Natur. Außerdem ist es noch
 schön anzusehen.

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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Das Tor zur Sonnewalder Unterwelt - Niederlausitzer Entdeckungen -

Das Tor zur Unterwelt im Schlosspark in Sonnewalde


Mitten im sommerlichen Pflanzendschungel des Schlossparks Sonnewalde fällt eine Tür auf. Daran ein Schaukasten. Längst haben sich auf dem Gewölbe Bäume angesiedelt. Ein interessanter Anblick, vor allem für den Fotografen.

Altes Kellergewölbe im westlichen Teil des Parkes.
Nach einer kurzen Recherche stellte es sich als Rest des ehemaligen Schlosskellers heraus. Und dieser hat inzwischen neue Bewohner. Draculas Begleiter sind hier eingezogen. Fledermäuse.

Auf alle Fälle ist es ein auffälliger Anblick im nachmittäglichen Sonnenlicht.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Dienstag, 20. Januar 2015

Sonnewalder Wassertor - Niederlausitzer Entdeckungen -

Blick durchs kleine Wasser-Tor


Betritt man den Schlosspark Sonnewalde von der Südseite aus, fällt rechts bald der Überlauf der Schlossteiche ins Auge. Dieser hat ein kleines Wassertor, was allerdings nicht sofort auffällt. 
An einem Sommernachmittag 2014 schien die nachmittägliche Sonne sehr günstig durch und ergab einen schönen fotografischen Blickfang.

Schlosspark Sonnewalde. Das Wassertor.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 28. Dezember 2014

Glühendes Göllnitz - Niederlausitzer Winterbilder -

Aufglühen der Waldsiedlung


Trotz fehlender Gebirge oder Meeresrandlage, finden in der Niederlausitz 
immer wieder interessante Wetterphänomene statt. So auch am 1. Weihnachtsfeiertag 2014. Ein abziehender Schneeschauer riss ein Loch in die sonst geschlossene Wolkendecke und ließ das kleine Dorf Göllnitz in der Niederlausitz buchstäblich golden erglühen. In zwei kleinen Fotoserien konnte das interessante Lichtphänomen festgehalten werden.

Foto 01: Winterliches Göllnitz in der Totale vorher.
Foto 02: Erstes Aufglühen über der Göllnitzer Waldsiedlung.
Foto 03: Göllnitz golden angeleuchtet.
Foto 04: Hier erstrahlt die Siedlung in vollem Licht.

Aufglühen der Scheune im Ortskern Göllnitz


Es ist schon erstaunlich was wenige Minuten Sonnenschein an einem trüben Wintertag bewirken können. Sie vergolden buchstäblich einen Ortskern und eine benachbarte Siedlung.

Foto 05: Ortskern Göllnitz vor dem Aufglühen.
Foto 06: Ein Windrad bei Göllnitz leuchtet auf.
Die goldene Scheune von Göllnitz.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 7. Dezember 2014

Admiral in Calau - Niederlausitzer Beobachtungen -

Schmetterlinge im Abendlicht

Natur auf dem Bahnhof Calau? Ja gab es. Hier ein kleiner Beleg.

Bahnhof Calau. Admiral-Tagfalter im Fliederbusch am Weichenwärterstellwerk W 1.
Ein Fliederstrauch und ein vergessenes Computergehäuse dienten einem Admiral und einem Pfauenauge auf dem Gelände des alten Bahnhofes Calau als Sonnenplatz.

Bahnhof Calau. Pfauenauge auf einem alten Computergehäuse
hinter dem ehemaligen Weichenwärter-Stellwerk W 1.
Aktuell ist das Sonnen dort nicht mehr möglich. Mit der Schließung der Stellwerke auf dem Bahnhof Calau erfolgte prompt deren Abriss. Damit ging leider auch ein kleines Stückchen Natur verloren. Denn in den über einhundert Jahren Bahnhofsgeschichte, hatte sich auch die Natur eingerichtet.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 23. November 2014

Vom Fassmännchen zum Bimmelbaum - Niederlausitzer Entdeckungen -

Kunst in Schadewitz - Kunst auf dem Lande


Kunst ist ein weit verbreitetes Phänomen, auch auf dem Land und im Landkreis Elbe-Elster. Oft ist es erstaunlich was zur Kunst umgewandelt wird. Offenbar hat ein Einwohner von Schadewitz an der Kleinen Elster auch ein künstlerisches Händchen.

Das Schadewitzer Fass-Männchen.
Das Fass-Männchen mit leichtem Rostansatz.
Etwas um die Ecke herum lockt ein klingelnder Ton. Was man als Kunst gebrauchen kann, ist schon interessant.

Der Bimmel-Baum von Schadewitz.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Elsterwiesen bei Schadewitz - Niederlausitzer Erkundungen -

Streifzug durch die Elsterwiesen an der Kleinen Elster bei Schadewitz /Niederlausitz


Einst war das Finsterwalder Becken ein riesiger glazialer See. Er mündete in Richtung Südwesten in das Urstromtal der Schwarzen Elster. Zurück blieb das kleine Flussystem der Kleinen Elster

Zwischen Weißem Berg südöstlich von Schadewitz und Tröbitzer Forst verengt sich dieses glaziale Becken. Hier hat die Kleine Elster in den letzten 12 400 Jahren eine flache und abwechslungsreiche Aue in die Landschaft eingepflegt. Als Folge bietet ein Wegesstem die Gelegenheit rund um Schadewitz Streifzüge zu unternehmen. Gelegenheit für Landschaftsfotos. Hier eine kleine Auswahl.

Foto 1: Kleine Elster zwischen Gruhno und Schadewitz.
Nicht weit östlich von Schadewitz münden zwei weitere Gewässer in die Kleine Elster. Es sind die Flösse die ihren Ursprung bei Staupitz hat und der Weidbuschgraben. Sein Ursprung ist nicht so weit weg und liegt in den Weiden nördlich von Gruhno.

Foto 2: Mündung der Flösse in die Kleine Elster bei Gruhno. Hier der Vorfluter zu sehen.
Über einen Vorfluter mit Schöpfwerk sind beide Gewässer mit der Kleinen Elster verbunden.

Foto 3: Mündung der Flösse und Weidbuschgraben in den Vorfluter an der Kleinen Elster.
Foto 4: Weidbuschgraben an der Kleinen Elster.
Hinter der Brücke, unweit Schadewirtz ist linksseitig ein kleines Feuchtbiotop, was gleichzeitig Naturschutzgebiet ist. Es ist fußläufig zu erreichen.

Foto 5: Kleine Elster an der Brücke in Schadewitz /Niederlausitz.
Foto 6: Südliche Auenwiese an der Kleinen Elster in Schadewitz /Niederlausitz.
Foto 7: Fürst Pückler Radweg an der L653 östlich Schadewitz /Niederlausitz. Blickrichtung Südosten.
Foto 8: Himmelsspiegel in der Kleinen Elster bei Schadewitz.
Foto 9: Spätherbstlicher Fürst Pückler-Radweg Richtung Tröbitz.
Foto 10: Sonnenspiegel in der Kleinen Elster bei Schadewitz.
Richtung Osten öffnet sich das Finsterwalder Becken und bietet einen weiten Blick über die flache Landschaft. Am Besten von der Brück des Fürst Pückler Radweges über die Kleine Elster zu sehen.

Foto 11: Die Kleine Elster von der Brücke des Fürst-Pückler Weges aus gesehen.
Foto 12: November-Pilze am Fürst-Pückler Radweg östlich von Schadewitz /Niederlausitz.
Foto 13: Kleine Elster und Naturschutzgebiet im Hintergrund.
Die Kleine Elster macht hier mehrere kleine Schwenks und gräbt sich zwischen die Hügelketten um Theisa /Thalberg und dem Tröbitzer Forst hindurch.

Foto 14: Goldener Himmel über dem Finsterwalder Becken bei Schadewitz /Niederlausitz.
Foto 15: Strich über dem Finsterwalder Becken bei Schadewitz /Niederlausitz.
Foto 16: Goldener Sonnenuntergang über dem Finsterwalder Becken von Schadewitz aus gesehen. Links die bewaldeten Hügel des Fliegerberges.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik