Leuchtende Kirche Wormlage im Winter 2026
Beim Fotografieren kommt es darauf an, zur richtigen Zeit, im richtigen Licht und am richtigen Ort zu sein – und natürlich die Kamera dabei zu haben. Dann bekommen selbst alltägliche Dinge ihren besonderen Reiz. So auch die Kirche in Wormlage.
| Kirche Wormlage in der Winterabendsonne, Anfang Januar 2026. |
| Schon von Weitem ein Hingucker – die Kirche Wormlage. |
| Kirche Wormlage aus südöstlicher Perspektive. |
Das unmittelbare Umfeld der Kirche bietet einige kleine historische Aufmerksamkeiten. Mitten aus dem Schnee ragt ein viereckiger Sockel mit einer kleinen runden Sandsteinsäule darauf. Ihre geschwungene Inschrift aus dem 19. Jahrhundert ist hübsch aber bereits deutlich verwittert.
| Grabsäule mit Inschrift an der Südseite der Kirche Wormlage. |
| Zwei eiserne Grabkreuze mit der Inschrift „Ruhe sanft“. |
Auf der Nordseite fällt sofort das runde Treppenhaus ins Auge. Daran lehnt ein Grabstein mit dem Relief eines bekannten Wormlager Raubritters.
| Grabstein des Raubritters Wormlitz an der Nordseite beim Treppenhaus. |
Sage vom Raubritter Wormlitz
Ein freundlicher Herr, der gerade vor dem Portal Schnee schiebt, erklärt mir das Umfeld und gewährt spontan einen kurzen Blick in die Kirche. Innen wirkt sie freundlich, aufgeräumt und dezent bunt – fast ein wenig wohnlich. Die Malereien an den Wänden sind sehr präzise ausgeführt.
| Innenansicht der Kirche Wormlage. |
Links steht noch ein großer Weihnachtsbaum, der unwillkürlich die Frage aufkommen lässt, wie er wohl unbeschadet durch die Tür gelangt ist. Ein weihnachtlich-gemütlicher Anblick.
Im Licht der tiefstehenden Wintersonne wirken Kanzel und ihr Umfeld schön freundlich.
| Kanzel an der Südseite der Kirche Wormlage. |
Bilanz: Wormlage hat nicht nur eine schöne Kirche zum Ansehen, sondern auch eine zum Reinschauen. Lohnenswert.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.
Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik
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