Wie viel sieht man von Finsterwalde am Abend?
Wer hat sich schon einmal die Frage gestellt, wie viel von einer typischen Niederlausitzer Stadt wie Finsterwalde nach dem Einbruch der Dämmerung noch zu sehen ist? Bei einem Zwischenstopp auf dem Rückweg von Klingmühl, am Margarethenhof östlich der Stadt, ließ sich diese Frage beantworten: Nicht viel.
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| Nur der alte Wasserturm der Stadt ragt aus der abendlichen Vegetation hervor. |
Gibt es die Stadt noch?
Nein, nicht dass die Stadt Finsterwalde Grund hätte, sich zu verstecken – so langweilig ist sie dann doch nicht. Es ist vielmehr die flachwellige Landschaft des
Finsterwalder Beckens: Ihre seit Langem erodierten
Grundmoränen der
Saale-II-Vereisung und die darauf gewachsene Vegetation verdecken sie schlicht. Also eine einfache Antwort.
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| Und auch die weitere Silhouette zeigt nicht mehr von Finsterwalde. Dafür aber eine schöne Abendstimmung über der Landschaft. |
Beim Blick rund um den Margarethenhof zeigt die Landschaft der westlichen Niederlausitz sehr schöne abendliche Stimmungsbilder.
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| Himmelsspuren über der Niederlausitz. |
Im letzten Rest des Tageslichtes wirkt das Land um den Margarethenteich fast etwas wild.
Blaue Farben bestimmen den Himmel über der Landschaft.
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| Silhouette vom Magarethenhof östlich von Finsterwalde /Niederlausitz. |
Wenn man es nicht besser wüsste, hätte die Szenerie fast ein bisschen vergessenes englisches Herrenhausflair im Abendlicht.
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| Kein Lichtschein nur pure Silhouette im Magarethenhof. Ein bisschen Lost Places eben. |
Langsam beginnt es kalt zu werden. Zeit die Kamera einzupacken und dem heimischen Computer mit den Fotos zu füttern.
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Fotos: Vel Thurvik
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