Samstag, 31. Oktober 2015

Abend über dem Großen Teich im Schradenland - Niederlausitzer Entdeckungen -

Abendstimmung am Große Teich bei Lindenau


Nördlich von Lindenau, mitten im Schradenland, befindet sich ein kleines Teichgebiet. Hier im Herbst-Abendlicht der Große Teich.

Der Große Teich von der Schleuse aus gesehen.
Auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so aussieht, am Westufer des Großen Teichs befindet sich eine bemerkenswerte alte Schwarzerle.

Sehr beeindruckend, eine riesige alte Schwarzerle am
Westufer des Großen Teichs bei Lindenau.
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Fotos: Vel Thurvik

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Ein Glühen über dem Land - Niederlausitzer Beobachtungen -

Fotografische Eindrücke aus der Schacke-Aue


Im Spätherbst 2014 ergaben sich bei einem fotografischen Streifzug durch die Schacke-Aue zwischen Eichholz, Drößig und Fischwasser diese glühenden Himmelsfotos. 

Die rote Glut des Himmels über der Schacke-Aue im Herbst 2014.
Spätherbst-Glühen in der Niederlausitz.
Mit beeindruckender Farbenpracht verabschiedete sich dieser Tag.

Sonnenglut knapp über dem Auenwald bei Drößig.
Nachglühen über der Schacke-Ebene bei Drößig.
Längst ist die Sonne hinter dem Horizont verschwunden. Mit einem letzten Aufleuchten scheint sie den Fotografen noch mal grüßen zu wollen. Natürlich reiche ich diesen Gruß hier gern weiter.

Glühende Schleierwolken über der Schacke-Ebene westlich von Drößig.
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Fotos: Vel Thurvik

Spätherbst-Blick über die Schacke-Aue - Niederlausitzer Beobachtungen -

Spätherbst-Gras und weitere fotografische Eindrücke um Eichholz


Ein kleiner Streifzug im Spätherbst 2014 über den Mühlenweg bei Eichholz, Richtung Schacke-Aue. Ergebnis: Trotz einfachster 8-Megapixel Kamera einige eindrucksvolle abendliche Fotos.

Letzte Spinnenfäden am Grashalm.
Die Renaturierungsversuche der Jahre zuvor haben zumindest wieder mehr Farbe in die Landschaft gezaubert. Dabei ergeben die Lichtverhältnisse des späten Abends interessante gemäldeartige Effekte.

Kein Gemälde sondern ein Foto im Halbdunkel.
Strohballen im merkwürdigen Licht des Waldes in der Schacke-Aue.
Waldlichtung im Auenwald an der Schacke.
Landschaft an der Schacke bei Eichholz.
Blick aus dem Wald Richtung Schacke-Aue.
Die Landschaft zwischen Eichholz und Fischwasser ist geprägt von Feuchtwiesen und kleinen Teichen wie den Weberteichen. Zwischen Drößig und Lugau hat der kleine Fluss noch einen weitgehend gewunden Verlauf. Auch ist die Aue in diesem Gebiet noch erhalten obwohl die Melioration des 18. Jahrhunderts und der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts auch hier massiv eingegriffen hat.

Sonnenuntergang über dem Auenwald bei Drößig.
Die Schacke-Ebene im Gebiet zwischen Eichholz, Drößig und Fischwasser ist Landschaftlich als Aue aufgebaut. Hier wird die Aue von Wäldern begrenzt. Entsprechend verhält sich das Microklima in der Niederung. 
Bei ruhigen Witterungslagen steigt nach Sonnenuntergang Nebel aus der Schacke-Aue auf.
Leuchtende Nebel zwischen den Waldrändern und der Schacke.
Nach dem Untergang der Sonne noch ein Foto von Eichholz unterm Gluthimmel des Finsterwalder Beckens.

Abendglut über Drößig.
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Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 6. September 2015

Sturm über dem Finsterwalder Becken - Niederlausitzer Beobachtungen -

Wolkenjagd über der Schacke-Ebene


Das Ende des Sommers kündigte sich an. Mit einem heftigen Sturmtief wurden die schönen Tage beendet.


Wolkenabriss über dem Wald des Junkerstieg.
In faszinierendem Tempo wechselten sich dunkle und helle Wolkenfelder ab.

Blick von der Schacke-Ebene über das Finsterwalder Becken. Im Hintergrund der Windpark Lichterfeld.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 30. August 2015

Untermieter aus der Treppenstufe - Niederlausitzer Begegnungen -

Wenn der Untermieter unter der Treppenstufe wohnt


Beim fegen der Eingangstreppe zum Gebäude schlüpfte unter der Stufe unvermittelt dieses seltsame Wesen hervor. Ungerührt und schweigsam sah es den Aktivitäten des Besens zu.

Feldgrille auf der Treppenstufe am Hauseingang.
Nach kurzer Zeit der Betrachtung stellte sich das Wesen als Larve Feldgrille heraus. Nur die Farbe passte nicht so recht. Feldgrillen sind gewöhnlich ja schwarz. Das Exemplar hier zog offenbar einen braunen Farbton vor.  

Nahaufnahme des Untermieters unter der Treppenstufe.
Feldgrille dreht sich ganz professionell beim Foto-Shooting in Position.
Nach einer kurzen Foto-Sasion, in der die Larve wie selbstverständlich posierte, kroch sie langsam wieder in ihr Versteck unter der Treppenstufe zurück.

Nach Angaben des NABU gehören die Feldgrillen zu den gefährdeten Arten in der Niederlausitz.

Ausgewachsen können die Krabbler im ausgewachsenen Stadium (Imago) ganz gut singen. Siehe Melodie der Feldgrille

Wer mehr über die seltsamen aussehenden Bodenbewohner wissen möchte, findet hier mehr Informationen: Wikipedia Feldgrillen
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Perlmutterfalter in Doberlug - Niederlausitzer Beobachtungen -

Perlmutterfalter beim Liebesleben beobachtet


Auf einem verlassenen Gelände der Südstraße in Doberlug-Kirchhain
tobt das Liebesleben. Ja richtig. Sommer, Sonne und Verstecke auf einem der Lost Places in Doberlug machen es möglich. Und diesen versteckten Ort in der Südstraße haben sich zwei kleine Perlmutterfalter (Issoria lathonia) ausgesucht. 


Perlmutterfalter beim Liebesleben im Gras.

Kleine Perlmutterfalter beim Sex erwischt.

Mitten in der Stadt, ohne Straßenstrich und dunklem Milieu, pure Natur eben. 
Nur mit dem Fotografen haben die beiden nicht gerechnet. Der Falter ist sehr hübsch und eigentlich scheu. Doch Liebesleben ist eben Begeisterung, da lässt man sich auch als Falter nicht gleich hoch scheuchen. Wer mehr über diese Art wissen möchte findet hier fundierte Informationen: Wikipedia Perlmutterfalter.
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Fotos: Vel Thurvik

Bläuling und Kleines Wiesenvögelchen in Doberlug - Niederlausitzer Beobachtungen -

Auch Falter müssen für ihr Futter arbeiten


Auf einem verlassenen Gelände der Südstraße in Doberlug-Kirchhain trafen sich ein Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) und
 ein Kleines Wiesenvögelchen zur gemeinsamen Futtersuche.

Hauhechel-Bläuling sitzt auf dem Blütenstand eines Rainfarns (Tanacetum vulgare).
Und auch andere fliegende Mitbewohner sind fleißig beim sammeln. 

Hauhechel-Bläuling und Kleines Wiesenvögelchen arbeiten sich durch den Blütenstand eines Rainfarns.
Beide Tagfalterbevorzugen offenen Landschaften wie Magerwiesen und Brachflächen als Lebensraum. Davon hat das Gelände östlich des Bahnhofes Doberlug-Kirchhain seit der Wende etwas zu bieten. Rund um die Ruine in der Südstraße hat sich die Natur prächtig erholt und damit eine kleine Insel-Wildnis in der Stadt geschaffen. Längst ist das Gelände nicht nur Siedlungsort von Insekten. Wie bereits im Winter berichtet, sind Gimpel zugezogen.
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Fotos: Vel Thurvik