Freitag, 17. Oktober 2014

Unwetter über der Rutzkauer Ebene - Niederlausitzer Beobachtungen -

Rutzkauer Ebene mal in einem anderen Licht


Unwetter gibt es auch in der Niederlausitz. Und so tobte sich an einem Donnerstag Abend ein kleines Gewitter über der Niederung der Kleinen Elster und der Rutzkauer Ebene aus. Das Ergebnis eines kleinen Streifzuges von Saadow bis Rutzkau in Bildern.

Noch im vollem Gange, Blitz, Donner und Regen, doch schon schaute Sonne wieder übers Land.

Windkraftanlagen Richtung Göllnitz im Abendlicht.

Das erste Blau lugt durch des Himmelsgrollen.

Und die Wälder westlich der Kleinen Elster dampfen.

Abzug des kleinen Gewitters in Richtung Südosten...

Abendstimmung über der Rutzkauer Ebene...
Aus Richtung Westen die letzten Strahlen der Abendsonne unterleuchten die Wolken. Wie frisch gewaschen wirken Windpark und Heide.

Stoppelfelder der Saadower Hügel im Südosten.

Sonnenuntergang bei Rutzkau.

Während der Fahrt von den Saadower Hügeln Richtung Rutzkau, boten die Landschaft und der Windpark hervorragende Motive.

Die kleine Rutzkauer Ebene fällt aus der Geografie des Lausitzer Grenzwalles heraus. Sie ist von Hügelketten umgeben und wird von der Kleinen Elster von Südost nach Nordwest durchquert. Im Süden schließt sich die Senke des Lug an.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Struppi aus der Gartensparte - Niederlausitzer Entdeckungen -

Struppige Raupe...


... mitten in der Stadt, in einem kleinen Garten, nach vielen Jahren wieder mal aufgetaucht. Und dann noch mitten im Herbst.
Dieser struppige Geselle mit den aufregenden Neonfarben, gehört zu einem eher unscheinbaren Falter.


Zusammengerollte Streckfuß-Raupe.


Streckfuß (auch Buchen-Rotschwanz genannt) - Calliteara pudibunda (L., 1758) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Fotos: Manfred Rothe, Finsterwalde /Niederlausitz.

Wer mehr wissen möchte über die Art, kann hier nachschlagen: Wikipedia Streckfuss

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Sonnenuntergang bei Klein Döbbern - Niederlausitzer Beobachtungen -

Beeindruckender Sonnenuntergang über der östlichen Niederlausitz


Zwischen Groß Oßnig und Klein Döbbern, bietet sich von der Oßniger Höhe aus einen schöner Blick über die Döbberner Ebene bis zum zum Mühlenberg. Dieser Berg war in historischen Zeiten bereits Träger einer Reihe von Windmühlen. Nun mit modernen Anlagen ist dieser alte Berg zu neuen Ehren gekommen.

Dieser herrliche Anblick bot sich mitten im Winter 2014.

Fernsicht und Abendlicht zum Mühlenberg bei Groß Oßnig.

Phantastische Farben des Abendrots über dem Mühlenberg.

Streifen-Himmel über dem Mühlenberg westlich von Klein Döbbern.

Abendhimmel auch mal ohne Mühle.

Abend-Gold über dem Mühlenberg bei Oßnig.
Eine lohnenswerte Aussicht. Leider währte dieser Anblick nur wenige Minuten. Fast ein bisschen schade.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Feuerfalter am Drochow-See - Niederlausitzer Entdeckungen -

Kleiner Feuerfalter am Ufer des Drochow-See

Auch in der Niederlausitz zu finden, der Kleine Feuerfalter. Hier am Ostufer des schönen Dorochow-See beobachtet.

Kleiner Feuerfalter, Lycaena phlaeas, im Sanddorn des Drochow-See.
Der Kleine Feuerfalter hat eine auffällige orangefarbene Färbung mit schwarzen Punkten auf den Flügeln. Die Unterseite der Flügel ist braun mit einem feinen Muster, was ihn gut tarnen kann. Normaler Weise lebt er bevorzugt auf Wiesen, Ränder von Wäldern und Brachflächen. In Drochow am See hat er offensichtlich das Ufer und die Wassernähe für sich entdeckt. War er doch im Herbst 2014 gleich an mehreren Stellen am Seeufer zu beobachten. Wer mehr über diesen schönen Falter wissen möchte: Wikipedia Feuerfalter

Samstag, 20. September 2014

Winterstreifzug durch Küchenteich-Gebiet - Niederlausitzer Entdeckungen -

Winter sind in der Niederlausitz nicht immer von Schnee verwöhnt. Trotzdem lohnt bei klarem Wetter ein Streifzug durch den Südzipfel des Buchhain-Nexdorfer Waldgebietes um den Küchenteich. Denn dieser verfügt mittlerweile über einen schönen Rundwanderweg.

Wintersonnen-Reflektion im Küchenteich bei Doberlug.

Küchenteich mit Schilfgürtel.
Spiegelungen im Küchenteich bei Doberlug.

Klosterkirche Doberlug.
Feld bei Doberlug.
Lange Schatten an der Kleinen Elster.



Spiegelungen im Küchenteich.
Bruchholzwaldstreifen am Küchenteich bei Doberlug.
Kleine Brücke über die Kleine Elster zum Kloster Doberlug.
Kleine Elster bei Doberlug.
Der blaue Wagen an der Kleinen Elster.

Klostermauer Doberlug.
Sitzgruppe am Küchenteich-Rundwanderweg.
Küchenteich im Abendlicht bei Doberlug.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Mit 160 km/h durch die nördliche Niederlausitz - Niederlausitzer Beobachtungen -

Morgendliche Reise durch die Niederlausitz.


Kurz nach Sonnenaufgang, wenn die Nebel sich noch in den Niederungen und im Schatten der Wälder verstecken.

Die nördliche Niederlausitz im Sonnenaufgang und Morgennebel.
Wenn das Land mit 160 km/h vorbei saust.

Und das Land scheint in der Ferne zu schrumpfen.
Sanft scheinen die Nebel von der morgendlichen Sonne zu glühen.
Zähe Dämmerung am Waldrand.
Im Dämmer der Wälder, des Hügellandes, der flachen Sander einer fernen eisigen Zeit, wirken die Wiesen und Felder noch unwirklich, als wenn sie in der Wirklichkeit nur unwillig ankommen wollen.

 Eine dünne Decke die sie erst sehr langsam im Licht abstreifen. Fast etwas mystisch, verzaubert, leicht unheimlich, wirkt die Szenerie.

Und der Versuch die Dunkelheit noch mühsam zu halten ...

Von der Morgensonne überblendetes Land.
... die ersten Besucher das flache Land beginnen zu durchstreifen, vorsichtig und gemeinsam von oben, als wäre der Boden noch nicht fest ...

Waldschatten über den Wiesen im Gehrener Land.
... und die letzten Verstecke der Dunkelheit werden durch`s Licht aufgedeckt...

... die Niederlausitz im Morgenlicht.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 14. September 2014

Seltener Falter in der Großstadt - Niederlausitzer Tierbilder -

Fundsache an einer Tür in Cottbus


Ockergelber Bindenspanner, lat. Camptogramma bilineata.

Ockergelber Bindenspanner an einer Glastür.
Ockergelber Bindenspanner, lat. Camptogramma bilineata.
Dieser recht seltene schöne Falter hat sich an einer Glastür des Verwaltungsgebäudes der DB InfraGO AG ein Versteck gesucht. Was ihn an die Glastür geführt hat, mitten in einer lebhaften Stadt und einem lebhaften Hauseingang, ausgerechnet am Verwaltungsgebäude? Vielleicht das schlechte Wetter an diesem Herbsttag? Irgendwie Verständlich.

Auffällig ist seine sehr schöne gelbe Musterung. Sein Lebensraum sind Waldränder, Lichtungen, Hochstauden, Gebüsche und sowohl feuchte als auch trockene Wiesen.

Literatur: Naturkundliches Informationssystem
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Fotos: Vel Thurvik