Ameisenjungfer im Kiefernwald
Beim Halt im Wald zwischen Altdöbern und Lug fiel an einem Kiefernstamm ein hübsches geflügeltes Insekt mit blauschimmernden transparenten Flügeln auf. Es verhielt sich merkwürdig ruhig. Also Gelegenheit für ein paar Fotos. Die erste Idee es handle sich um eine Libellenart löste, sich bei näherer Betrachtung auf.
Bei der heimischen Recherche stellte es sich als gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) heraus.
Eine von 11 in Europa lebenden Arten. Sie gelten durchweg als recht selten. Es ist der Imago des im Volksmund als Ameisenbär bezeichneten Trichterameise.
| Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) an einem Kiefernstamm. |
Dieses Exemplar ist auf einem Seitenweg zwischen Altdöbern und Lug in der Niederlausitz heimisch.
| Draufsicht auf den Netzflügler. Gut erkennbar seine blauschimmernden Flügel. |
In der nachmittägliche Hitze über dem Waldboden, hat sich die Ameisenjungfer etwa einen halben Meter hoch an einen Kiefernstamm zurück gezogen. Hier scheint es den Tag zu verschlafen denn eigentlich ist diese Jungfer auch ein Räuber aber eben nachtaktiv.
Die Vorstellung das aus der Larve in Form einer Trichterameise solch ein schönes Insekt schlüpft, fällt direkt schwer. Wer mehr über dieses Insekt wissen möchte finden bei Wikipedia Ameisenjungfern eine ausführliche Beschreibung.
Die Vorstellung das aus der Larve in Form einer Trichterameise solch ein schönes Insekt schlüpft, fällt direkt schwer. Wer mehr über dieses Insekt wissen möchte finden bei Wikipedia Ameisenjungfern eine ausführliche Beschreibung.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik
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