Sonntag, 22. November 2020

Besuch der Schwarzen Biene - Niederlausitzer Beobachtungen -

Vom Neubürger in der Gartensparte


Der schwarz-violette, tief brummende Besucher, versetzte die Kinder erst mal in Schrecken. Doch 
schnell stellte sich heraus, dieser Besucher hatte ganz andere Interessen als Kinder zu erschrecken. Er fand die Blüten im Garten wesentlich leckerer.

Eine Holzbiene beim anstechen einer Blüte.
Holzbienen (Xylocopa) verfügen über die Möglichkeit Blüten seitlich anzustechen und sich so direkt Zugang zum Nektar zu verschaffen. Sie tragen damit weniger als Honigbienen und viele andere Insekten zu Bestäubung bei. Wer mehr über diese Riesen-Bienen wissen möchte, findet bei Holzbienen Wikipedia umfassender Informationen.

Holzbiene auf einer Blüte beim Nektar saugen.
Zur Überraschung aller Anwesenden, machte sich die Biene nach ihrem Mahl zum alten Pflaumenbaum auf. Dessen Stamm ist seit einem Sturmschaden 2019 teilweise abgebrochen. Hier verschwand sie mitten im abgebrochenen und morschen Teil des Baumes. Damit war der Wohnort des Zuwanderers im Garten entdeckt. Ungerührt von der Anwesenheit der lebhaften Kinder, setzte der neue  Gartenuntermieter seinen Pendelverkehr zu den Blumen fort.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Nächtlicher Gartenbesucher - Niederlausitzer Beobachtungen -

Besuch in der Dunkelheit


Ein nächtlicher Gartenbesucher stöberte mitten im November 2020 
durch einen Garten. In fast völliger Dunkelheit erkundete ein  kleines flinkes fliegendes Etwas alle frisch umgegraben Beete und sonst bearbeiteten Flächen. Selbst die neu aufgespannten Absperrbänder vor einer kleinen Baugrube wurden nicht ausgelassen.
Zwischen den Zweigen eines Busches blieb das winzige Etwas einige Augenblicke sitzen. Endlich die Gelegenheit den nächtlichen Garten-Inspizienten mal zu ertappen. Nach mehreren Tagen und vielen Fehlversuchen, erfasst die Kamera endlich den flinken mysteriösen Besucher.

Winziges Rotkehlchen bei Nacht.
Dieser entpuppt sich bei näherer Betrachtung und Analyse als winziges Rotkehlchen.

Kleines Rotkehlchen im November 2020 im Garten einer Sparte in der Niederlausitz fotografiert.
Nach nur zwei Auslösern war der winzige Vogel schon wieder weg. Unbeeindruckt vom Fotografen und Blitzlicht wurden Kompost und ein kleiner Laubhaufen inspiziert. Durch einen Maschendrahtzaun wurde 
ohne Zwischenstopp durchgeflogen. In der Dunkelheit! Sehr Bemerkenswert.

Rotkehlchen sind in der Regel etwa 15 Zentimeter groß. Anhand der Blattgrößen nebenan ist gut einzuschätzen das dieses Exemplar deutlich kleiner ist. Dafür ist die Nachtaktivität völlig normal. Offenbar reicht ihm das Restlicht der in größerer Entfernung befindlichen Straßenbeleuchtung für die Orientierung völlig aus.

Mehr über diese schönen Vögel hier: Wikipedia Rotkehlchen
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Mittwoch, 4. November 2020

Abendliche Flocken-Wölkchen - Niederlausitzer Beobachtungen -

Ein bemerkenswertes Wolkenschauspiel. Man könnte meinen der  Wettergott hätte einen riesigen Behälter mit Schnee über dem Himmel der Niederlausitz gekippt. Bemerkenswert sind dabei die farblichen Kontraste.

Flocken-Wölkchen über der mittleren Niederlausitz.
ccflo-Wolken verursachten dieses Phänomen. Sie sind eine  Sonderform von Cirrostratus-Wolken mit dem Namen undulatus. Wie der lateinische Name schon sagt, handelt es sich um kleine Wellen an einer Grenzschicht zur Stratosphäre. Ursache sind flächige gleichförmige Luftströmungen entlang einer kälteren Luftschicht. Hier breitet sich eine wolkentragende Luftschicht fächerförmig aus.
Wer mehr darüber wissen will findet hier bei Wikipedia hilfreiche und fundierte Informationen. Wikipedia undulatus

Auf alle Fälle sind sie ein Hingucker und in der Abendsonne eines Spätherbsttages schön anzusehen.

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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 25. Oktober 2020

Rassegeflügel- und Kleintierschau 2020 in Sonnewalde - Niederlausitzer Erkundungen -

Ein fotografischer Streifzug durch die Rassegeflügelschau Kleintierzuchtverein blau/gelb 62 Sonnewalde e. V.


Beim sonntäglichen fotografischen Streifzug blieb der Blick an einem Schild in Sonnewalde hängen. Eine Rassegeflügelschau. Eine gute Gelegenheit für interessante Fotos. Auf die Nachfrage hin gab es am Eingang keine Einwände. Nur der Verzicht auf den Blitz war aber logisch.

Rassegeflügelzucht ist eines der wichtigsten Mittel um den genetischen Pool von älteren Nutztierrassen zu erhalten. Damit wird der genetische Grundlage der der heutigen Nutztiere auch für die Zukunft gesichert. Insbesondere die Vielfalt wird erhalten. Denn wir wissen heute noch nicht welche Herausforderungen die Zukunft an uns stellt. Aus dem Grund ist die Arbeit dieser Vereine nicht hoch genug zu bewerten.

Dieser Arbeit hat sich auch der Kleintierzuchtverein blau/gelb 62 Sonnewalde e. V. verpflichtet. Die Ergebnisse der Arbeit der Vereinsmitglieder und der befreundeten Vereine wurden vom 23. bis 25. Oktober 2020 in der Halle hinter dem Landhandel Sonnewalde/Niederlausitz präsentiert. 33 Züchter mit 280 Tieren fanden sich ein. 

Hier einige Bilder-Eindrücke.

Einige Hinweise:

Die Bilder wurden ohne Blitzlicht angefertigt um die Tiere nicht unter Stress zu setzen. Hier kann natürlich nur eine kleine Auswahl aller ausgestellten Tiere gezeigt werden. Für die Richtigkeit der Bestimmung der Rassen wird keine Gewähr übernommen. Grundlage bildete der Ausstellungskatalog.

Die Ausstellungshalle.
Mittelhäuser Taube weiss.
Taube schwarz-metallisch grün schillernd.
Auch Tauben können klettern.
Steingraue Taube, Texaner kennfarbig hell.
Übersicht Taubenkäfige.
Japanische Legewachtel.
Hühner, Zwerg-Welsumer rost-rebhuhnfarbig.
Moderne Englische Zwergkämpfer goldhalsig.
Moderne Englische Zwergkämpfer rotgesattelt.
Prachtvoller Vorwerk-Hahn.

Sie zählen zu den schwärzesten Zuchttieren der Welt. Cemani-Hühner.


Beeindrucken, pechschwarzer Cemani-Hahn.




















Und hier seine Cemani-Henne.
Aufmerksam verfolgt, aber nicht ängstlich, wird das Treiben des Fotografen verfolgt.

Sussexhuhn weiß-schwarzcolumbia.
Deutsche Pekingente weiss.
Neben Geflügel gab es vorwiegend Kaninchen verschiedener Rassen zu sehen.

Die Kaninchengehege.
Pure Niedlichkeit. Neugieriges weißes Kaninchen.
Natürlich gibt es das Neugierige auch in schwarz.
Kaninchen relax. Deutscher Widder.
Das Kaninchen mit den blauen Augen.

Hermelin blauauge.
Holländer schwarz/weiss.
Schwarz-braunes Kaninchen. Rasse? Blickte den Fotografen schläfrig an.
Kaninchenrassen Castor Rex und Deutsche Widder Chinchilla.
Rasse Castor Rex.
In der Halle befand sich auch ein Verkaufsstand für allerlei Ausrüstung und Zubehör für die Zucht von Kleintieren.

Natürlich gab es auch etwas zu erwerben.
Wegen der längst fortgeschrittenen Zeit endete ein interessanter Abstecher von der Bundesstraße 96. Vielen Dank an den Verein für die freundliche Aufnahme.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Freitag, 31. Juli 2020

Schnappschuss aus sechs Metern - Niederlausitzer Beobachtungen -

Ein fotografischer Bienenbesuch


Sie zählen zu den fleißigsten und nützlichsten Insekten der Welt. Und ihr Besuch in den Blüten ist immer willkommen. Vor allem bei Gartenbesitzern. Denn ohne sie läuft fast nichts in der Landwirtschaft.

Schnappschuss. Biene im Anflug.
Aus sechs Metern Entfernung gelang dieser schöne Schnappschuss.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 26. Juli 2020

Ein Blauflügler in der Abendsonne - Niederlausitzer Entdeckungen -

Blauflüglige Ödlandschrecke in Massen


Schon von weitem fiel ein kleines orangefarbenes Insekt auf den Pflastersteinen auf. Hier sonnte sich eine Oedipoda caerulescens in der Abendsonne. Sie ist in der Niederlausitz weit verbreitet und liebt trockene warme Flächen. Dieses Exemplar hatte sich die Nähe der Baustelle des  Energieinformationszentrum (EIZ) in der Turmstraße in Massen bei Finsterwalde, als Ruheplatz ausgesucht. Mehr Informationen unter: Ödlandschrecke Wikipedia


Auffällig orangefarben, eine blauflüglige Ödlandschrecke in Massen bei Finsterwalde /Niederlausitz.
Baustellenfund Ödlandschrecke in Massen /Niederlausitz.
Sie steht zwar auf der Roten Liste des Landes Brandenburg 1999, gilt aber noch als ungefährdet. Schön ist sie aber allemal.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Vergangene Draht-Zeiten - Niederlausitzer Entdeckungen -

Spuren des historischen Informationszeitalters an der Wand


Das Informationszeitalter hat nicht erst mit Computern und Internet begonnen. Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts funktionierte drahtgebundene Fern-Kommunikation. Meist noch mit Morseapparat und den ersten Fernsprechern.

Überreste alter Telegrafen-Freileitungen am Bahnhofsgebäude Altdöbern /Niederlausitz.
Im 21. Jahrhundert manchmal kaum noch vorstellbar, Telegraphenleitungen waren bis weit in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts das Mittel der Wahl.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik