Sonntag, 25. Oktober 2020

Rassegeflügel- und Kleintierschau 2020 in Sonnewalde - Niederlausitzer Erkundungen -

Ein fotografischer Streifzug durch die Rassegeflügelschau Kleintierzuchtverein blau/gelb 62 Sonnewalde e. V.


Beim sonntäglichen fotografischen Streifzug blieb der Blick an einem Schild in Sonnewalde hängen. Eine Rassegeflügelschau. Eine gute Gelegenheit für interessante Fotos. Auf die Nachfrage hin gab es am Eingang keine Einwände. Nur der Verzicht auf den Blitz war aber logisch.

Rassegeflügelzucht ist eines der wichtigsten Mittel um den genetischen Pool von älteren Nutztierrassen zu erhalten. Damit wird der genetische Grundlage der der heutigen Nutztiere auch für die Zukunft gesichert. Insbesondere die Vielfalt wird erhalten. Denn wir wissen heute noch nicht welche Herausforderungen die Zukunft an uns stellt. Aus dem Grund ist die Arbeit dieser Vereine nicht hoch genug zu bewerten.

Dieser Arbeit hat sich auch der Kleintierzuchtverein blau/gelb 62 Sonnewalde e. V. verpflichtet. Die Ergebnisse der Arbeit der Vereinsmitglieder und der befreundeten Vereine wurden vom 23. bis 25. Oktober 2020 in der Halle hinter dem Landhandel Sonnewalde/Niederlausitz präsentiert. 33 Züchter mit 280 Tieren fanden sich ein. 

Hier einige Bilder-Eindrücke.

Einige Hinweise:

Die Bilder wurden ohne Blitzlicht angefertigt um die Tiere nicht unter Stress zu setzen. Hier kann natürlich nur eine kleine Auswahl aller ausgestellten Tiere gezeigt werden. Für die Richtigkeit der Bestimmung der Rassen wird keine Gewähr übernommen. Grundlage bildete der Ausstellungskatalog.

Die Ausstellungshalle.
Mittelhäuser Taube weiss.
Taube schwarz-metallisch grün schillernd.
Auch Tauben können klettern.
Steingraue Taube, Texaner kennfarbig hell.
Übersicht Taubenkäfige.
Japanische Legewachtel.
Hühner, Zwerg-Welsumer rost-rebhuhnfarbig.
Moderne Englische Zwergkämpfer goldhalsig.
Moderne Englische Zwergkämpfer rotgesattelt.
Prachtvoller Vorwerk-Hahn.

Sie zählen zu den schwärzesten Zuchttieren der Welt. Cemani-Hühner.


Beeindrucken, pechschwarzer Cemani-Hahn.




















Und hier seine Cemani-Henne.
Aufmerksam verfolgt, aber nicht ängstlich, wird das Treiben des Fotografen verfolgt.

Sussexhuhn weiß-schwarzcolumbia.
Deutsche Pekingente weiss.
Neben Geflügel gab es vorwiegend Kaninchen verschiedener Rassen zu sehen.

Die Kaninchengehege.
Pure Niedlichkeit. Neugieriges weißes Kaninchen.
Natürlich gibt es das Neugierige auch in schwarz.
Kaninchen relax. Deutscher Widder.
Das Kaninchen mit den blauen Augen.

Hermelin blauauge.
Holländer schwarz/weiss.
Schwarz-braunes Kaninchen. Rasse? Blickte den Fotografen schläfrig an.
Kaninchenrassen Castor Rex und Deutsche Widder Chinchilla.
Rasse Castor Rex.
In der Halle befand sich auch ein Verkaufsstand für allerlei Ausrüstung und Zubehör für die Zucht von Kleintieren.

Natürlich gab es auch etwas zu erwerben.
Wegen der längst fortgeschrittenen Zeit endete ein interessanter Abstecher von der Bundesstraße 96. Vielen Dank an den Verein für die freundliche Aufnahme.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Freitag, 31. Juli 2020

Schnappschuss aus sechs Metern - Niederlausitzer Beobachtungen -

Ein fotografischer Bienenbesuch


Sie zählen zu den fleißigsten und nützlichsten Insekten der Welt. Und ihr Besuch in den Blüten ist immer willkommen. Vor allem bei Gartenbesitzern. Denn ohne sie läuft fast nichts in der Landwirtschaft.

Schnappschuss. Biene im Anflug.
Aus sechs Metern Entfernung gelang dieser schöne Schnappschuss.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 26. Juli 2020

Ein Blauflügler in der Abendsonne - Niederlausitzer Entdeckungen -

Blauflüglige Ödlandschrecke in Massen


Schon von weitem fiel ein kleines orangefarbenes Insekt auf den Pflastersteinen auf. Hier sonnte sich eine Oedipoda caerulescens in der Abendsonne. Sie ist in der Niederlausitz weit verbreitet und liebt trockene warme Flächen. Dieses Exemplar hatte sich die Nähe der Baustelle des  Energieinformationszentrum (EIZ) in der Turmstraße in Massen bei Finsterwalde, als Ruheplatz ausgesucht. Mehr Informationen unter: Ödlandschrecke Wikipedia


Auffällig orangefarben, eine blauflüglige Ödlandschrecke in Massen bei Finsterwalde /Niederlausitz.
Baustellenfund Ödlandschrecke in Massen /Niederlausitz.
Sie steht zwar auf der Roten Liste des Landes Brandenburg 1999, gilt aber noch als ungefährdet. Schön ist sie aber allemal.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Vergangene Draht-Zeiten - Niederlausitzer Entdeckungen -

Spuren des historischen Informationszeitalters an der Wand


Das Informationszeitalter hat nicht erst mit Computern und Internet begonnen. Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts funktionierte drahtgebundene Fern-Kommunikation. Meist noch mit Morseapparat und den ersten Fernsprechern.

Überreste alter Telegrafen-Freileitungen am Bahnhofsgebäude Altdöbern /Niederlausitz.
Im 21. Jahrhundert manchmal kaum noch vorstellbar, Telegraphenleitungen waren bis weit in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts das Mittel der Wahl.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Zünsler ohne deutschen Namen - Niederlausitzer Beobachtungen -

Ein Nachtfalter ohne einen deutschen Namen


Synaphe punctalis ist ein Zünsler (Pyralidae) ohne eigenen deutschen Namen. Diese Falter fliegen im Frühsommer nachts  in großer Zahl und man findet sie oft an Hauseingängen mit beleuchteten Hausnummern, an Lampen oder anderen hellen Flächen. Einzelheiten zum Falter siehe hier: Lepiforum Zünsler Synaphe und hier bei: wikipedia

Synaphe punctalis an einer Wand in Spremberg /Niederlausitz.
Den Zünsler Synaphe punctalis gibt es in dieser dunklen roten Form und noch hellbraun bis beige. Ist aber an dieser keilförmigen Sitzhaltung und an dem hellen Band auf den Flügeln gut zu erkennen und es gibt keinen ähnlichen Falter.

Im Jahr 2020 scheint er besonders häufig aufgetreten zu zu sein. Meist lebt er auf trockenen Magerwiesen. Davon gibt es wegen der Trockenheit in der Niederlausitz viele. Offenbar war seine Wirtspflanzen, wie beispielsweise das Zypressenschlafmoos in diesem Jahr weit verbreitet aufgetreten. 

Natürlich sind diese Zünsler wegen ihrer Häufigkeit auf oft Opfer von Fressfeinden.

Zünsler Synaphe punctalis und eine Zebraspinne.
Hier hatte eine Zebraspinne einen Synaphe punctalis an einer Hauswand gefangen und verspeiste ihn gerade.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Samstag, 25. Juli 2020

Bahnsteigbegegnung - Niederlausitzer Beobachtungen -

Die Spremberger Bahnsteig-Katze


Von wegen die Deutsche Bahn ist nicht tierfreundlich.

Seit einigen Jahren beobachtet die Spremberger Bahnsteig-Katze den Zugverkehr auf dem Bahnhof. Als pflichtbewusste Eisenbahnerin wird das Geschehen und die Kleintierbewegungen im Umfeld genaustens beobachtet.

Spremberger Bahnsteig-Katze bei der Zugbeobachtung.
Irgendwann von Unbekannten ausgesetzt, fand sie auf dem Bahnhof ein neues Zuhause und wurde Eisenbahner. Pflichtbewusst werden die vorbeifahrenden Züge und ihre Reisenden inspiziert. Nachts, wenn wenige Zugverkehr unterwegs ist, wird dann mit Ratten und Mäusen aufgeräumt. Entlohnung erfolgt nicht nach Tariflohn sondern unmittelbar durch den örtlichen Fahrdienstleitern vom Stellwerk.  Denn der EVG-Tarifvertrag FGr-Cat ist noch nicht abgeschlossen. Trotzdem leistet sie einen sehr wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Störungen und Verspätungen durch angefressene und beschädigte Kabelanlagen. Eisenbahnerin eben.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 5. Juli 2020

Wolkendom, wenn das Unwetter naht - Niederlausitzer Beobachtungen -

Wetter-Dom über der Niederlausitz


Am ersten Juli-Mittwoch 2020 entwickelte sich über der westlichen Niederlausitz ein mächtiger Wolken-Dom. Zwei Fotos, die nur in wenigen Minuten Abstand entstanden, zeigen mit welcher Geschwindigkeit sich der Wolkendom aus der Troposphäre bis in die Stratosphäre ausdehnte.


Erste erschien eine große Wolkenbank.
Etwa auf der Höhe der Annaburger Heide im Westen entwickelte sich eine schnell wachsende Wolkenbank. Sollte hier das lang erwartetet Nass endlich erscheinen?

Niederlausitz: Wolken-Dom steigt in Sekunden auf.
Etwa eine Stunde später zog der Wolken-Dom als heftiges lokales Gewitter von West nach Ost über die Elbe-Elster Region in der Niederlausitz.

Gerade noch rechtzeitig gelang es den Garten zu verlassen und unter dem Vordach der Haustür Schutz zu suchen. Schon wüteten in kürzesten Abständen Blitze über den Niederlausitzer Himmel. Beim Blick auf die Blitzerkarte wurde die Heftigkeit deutlich.

Niederlausitz: 43 Blitze in der Minute über der Stadt und Umgebung Finsterwalde.

Trotz der hohen Blitzzahlen blieben Schäden weitgehend aus. Das Gewitter tobte sich in großer Höhe aus. Sein mitgebrachter Schauer dämpfte die Trockenheit nur kurz aber nötig.

Mit erreichen des Südrandes der Calauer Schweiz löste sich das Gewitter schnell auf.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik