Dienstag, 24. März 2020

Frühlingswiese im Abendlicht - Niederlausitzer Beobachtungen -

Ein kleines Stück Frühlingswiese im Sonnenuntergang


Im späten Abendlicht leuchtet eine kleine Wiese auf und zeigt ihre ersten zarten Blüten. Gelegenheit für einen kurzen Moment stehenzubleiben und zu betrachten.


Frühlingswiese mit Gänseblümchen und wildem Stiefmütterchen.
Gefunden im Vorbeigehen im März 2020 in einer Gartensparte im Norden von Finsterwalde /Niederlausitz.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Fahrbahnbegrenzungspfahl im Abendlicht - Niederlausitzer Begegnungen -

Von der Einsamkeit eines Fahrbahnbegrenzungspfahls

Beim Warten an einer Bauampel in der Nähe von Gollmitz/Niederlausitz bot sich ein unerwartetes Motiv. Zwischen den Bäumen hindurch fand ein schmaler Spalt abendlichen Sonnenlichts exakt am Straßenrand entlang seinen Weg und beleuchtete einen einzelnen Fahrbahnbegrenzungspfahl. So erhielt ein an sich profanes Stück Plastik einen beinahe romantischen Charme.
 
Fahrbahnbegrenzungspfahl im Abendlicht.
Dabei entstand der Gedanken an einen kleinen Reim der eine eigentlich merkwürdige Einsamkeit beschreibt. Jeder der an ihm vorbei fährt, braucht ihn, vor allem bei Dunkelheit. Doch wer möchte mit ihn schon unmittelbar begegnen?

Einsame Wacht am Wegesrand.

Einsam steht er im Abendlicht,
wartet auf Begegnung.
Doch alle ziehen an ihm vorbei, 
Keiner möchte ihm begegnen.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.
Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Samstag, 29. Februar 2020

Die fast Unsichtbaren

Rehe in den Oderwiesen


Südlich der Stadt Frankfurt (Oder), eingefasst von der Oder im Osten, dem Bahnhof Oderbrücke im Süden und der Stadt Frankfurt (Oder) im Westen und Norden, befindet sich die sumpfige Ebene der Oderwiesen.


Am Südrand der Oderwiesen haben sich an einem Freitag im Februar 2020 einige Rehe niedergelassen. 

 Gut getarnt, Rehe in den Oderwiesen 2020.
Wer findet sie? Sie sind sehr gut getarnt, ein kleiner Sprung Rehe. Ihr Winterfell ist noch gut und die Farbe ist fast perfekt an das Schilf angepasst.

Rehe in den Oderwiesen. Der Fotograf ist jetzt entdeckt.
Trotz des unmittelbar daneben befindlichen Bahnhofes Oderbrücke mit seinem vielen internationalen Eisenbahnverkehr, äsen die Rehe in aller Ruhe. Nur der in der Nähe befindliche Fotograf lässt sie kurz aufmerksam werden. 

Rehe stellen die kleinste Hirschart in Mitteleuropa dar und sind im Normalfall sehr scheu. Wer mehr über sie wissen will, hier eine sehr gute Quelle: zu Wikipedia Rehe

Durch das Niedrigwasser der Oder 2019 ist es ihnen offenbar gelungen von Süden her in die Wiesen vor zu dringen. Nun sind sie durch den höheren Wasserstand eingeschlossen, was aber scheinbar nicht stört. Das Gebiet scheint groß genug sie zu ernähren.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Lichterscheinung über den Sachsendorfer Wiesen - Niederlausitzer Beobachtungen -

Lichtphänomen über den Sachsendorfer Wiesen


Mittwoch 26. Februar 2020. Nach einigen kleinen Schauern geht über dem Südwesten von Cottbus die Sonne unter. Unerwartet präsentiert sich ein bogenförmiges Licht-Phänomen zwischen zwei Schauern die von Westen kommend eine Lücke in die sonst dichte Wolkenschicht reisen. 

Vom Rande der historischen Sachsendorfer Wiesen, einem Feuchtgebiet südlich des Priorgrabens, war das Wetterphänomen gut zu beobachten. Es währt nur wenige Minuten.

Mehr zu den Sachsendorfer Wiesen hier: Ursache und Geschichte der Sachsendorfer Wiesen

Wetterphänomen über den Sachsendorfer Wiesen.
Das Lichtspektakel veränderte im Minutentakt seine Form.

Wetterphänomen über den Sachsendorfer Wiesen. Detail.
Seine Farben intensivierten sich schnell. Zudem war ein deutlicher Fluss der Schichtwolken zu beobachten.

Wetterphänomen über den Sachsendorfer Wiesen. Drehimpuls und kleine Verästelungen in der Mitte sind gut erkennbar.
Offenbar ist der Grund für die Fließbewegung ein Drehimpuls der Wolken von rechts nach links. In der Mitte des Fotos finden sich kleine Verästelungen. Sie wechselten und ließen sich fotografisch leider nicht vernünftig festhalten.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Donnerstag, 20. Februar 2020

Unwetter über Rutzkau - Niederlausitzer Beobachtungen -

Beeindruckender Blick unter dem Unwetter hindurch


Unwetter haben für die meisten Lebewesen wenig Schönes an sich. Oft sind sie mit Gefahren verbunden oder zumindest mit unangenehmen Erfahrungen. Doch es gibt auch schöne Seiten, und Bilder vermitteln oft eindrucksvolle Perspektiven. Hier einige dieser schönen Unwetter-Eindrücke, aufgenommen nordöstlich von Rutzkau in der Niederlausitz.

Rutzkau ist ein kleines Dorf am Nordwestrand des Lug. Hier laufen die letzten sandigen Ausläufer des Lausitzer Grenzwalls nach Süden aus, und nur wenige hundert Meter entfernt fließt die Kleine Elster.

Rutzkau/Niederlausitz. Die Sonne blickt unter einen kleinen Unwetter hindurch.
Rutzkau /Niederlausitz. Blick unter dem Wolkenvorhang hindurch.
Fast wird es Nacht unter dem aufgetürmten Wolkenberg. Durch den Regenvorhang bricht das Licht der Sonne. Es wirkt, als wollten die Wolken selbst den Boden berühren.

Rutzkau /Niederlausitz. links und oben Eiswolken.
Während die Sonne kurz vor ihrem Untergang noch einmal kräftig wurde war links im Bild eine niedrig dahin schwebende Eiswolke zu sehen. Bei Graupel- und Hagelschauern tritt dieses Phänomen öfters auf. Hier wirkte es farblich besonders aufregend.

Rutzkau /Niederlausitz. Rutzkau im letztem Glanz.
Nach dem Abregnen der Eiswolke blieb Rutzkau wie frisch gewaschen in einen letzten Glanz der untergehenden Sonne zurück. Im Hintergrund die Windräder der Linthaler Bauernheide.

Rutzkau /Niederlausitz. Regenbogen über den Weinbergen, einem saaleeiszeitlichen Endmoränengebiet.
Selbstverständlich dar er nicht fehlen, der Regenbogen. Hier waren östlich von Rutzkau gleich zwei davon zu sehen. Rechts vom eigentlichen Regenbogen leuchtete schwach ein Zweiter.

Das Unwetter zog weiter Richtung Südosten und erreichte Saadow.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 19. Januar 2020

Kurzer Fensterblick auf abendliches Cottbus - Niederlausitzer Beobachtungen -

Cottbus im Abendlicht


Ein eher zufälliger Blick aus einem Bürofenster führt manchmal zu unerwartet schönen Ansichten. Doch dafür sind ja Fenster geschaffen. So geschehen an einem Januarabend in Cottbus. Mit dem schrägen Lichte der untergehenden Sonne, wurde die Stadt in ein kontrastreiches Ambiente gesteckt. Gelegenheit für Fotos.

Im Vordergrund und bereits im Dunkeln, der neue Busbahnhof Cottbus.

Busbahnhof Cottbus 2020 im Abendlicht.
Im Hintergrund das Kraftwerk Jänschwalde mit den Dampffahnen seiner Kühltürme.

Busbahnhof Cottbus 2020 mit Blick über die Bahnhofsbrücke.
Vom Radison SAS-Gebäude hat man einen hervorragenden Blick über die Gegend des Bahnhofsvorplatzes und den neuen Busbahnhof.

Bahnhof Cottbus 2020 mit den ehemaligen Stellwerk W 24 und Blick über den östlichen Teil des Bahnhofes Cottbus.
Cottbus W 24, eines der letzten gebauten elektromechanischen Stellwerke der Deutschen Reichsbahn im Abendlicht. 

Cottbus stellt zweifellos die Hauptstadt für die Niederlausitz. Sein Bahnhof ist nach Falkenberg/Elster der Zweitgrößte in der Niederlausitz und wichtigstes Drehkreuz im Reiseverkehr.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Samstag, 21. Dezember 2019

Weitsicht bei Annahütte - Niederlausitzer Beobachtungen -

Fernsicht von Annahütte bis zum Rostigen Nagel


Zufällig erfasst, ein ungewohnter Fernblick vom Roten Strumpf bei Annahütte, quer über die Niederlausitz Richtung Südosten. 
Im Vordergrund Annahütte mit seiner markanten Kirche. Im Hintergrund Hörlitz mit dem Lausitz-Ring, seiner Förderbrücke. Rechts neben der Kirchturmspitze zu erkennen, der Rostige Nagel am Koschener See.

Blick vom Roten Strumpf Richtung Südosten der Niederlausitz.
Günstige Wetterbedingungen über der Niederlausitz machten es möglich.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik