Sonntag, 29. September 2019

Kurzer Streifzug über den 25. Niederlausitzer Apfeltag - Niederlausitzer Erkundungen -

Besuch im alten Apfelgarten


Es gibt Tage im Herbst die können richtig lecker sein. So auch der diesjährige Apfeltag des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaften. Was dürfte besser geeignet sein als der Pomologische Garten in Döllingen? Hier werden viele Arten und Sorten an wertvollen Obstgehölzen bereit gehalten, wovon viele alte Sorten sind und einen sehr erhaltenswerten Genpool darstellen.

Schon die Eintrittskarte ist originell und praktisch. Der Veranstaltungsplan ist fast randvoll mit Veranstaltungen für das 25jährige Jubiläum.

Eintrittskarte zum 25. Niederlausitzer Apfeltag in Döllingen.
Und wie die Bilder zeigen haben die Menschen in der Niederlausitz den Wert einer solchen Einrichtung verstanden. Es ist kaum Platz und am Eingang tummelte sich eine lange Besucherschlange.

25. Niederlausitzer Apfeltag. Besucherschlange am Eingang.
Schon nach kurzer Zeit war der Garten mit Besuchern gut gefüllt.

Gut gefüllter Pomologischer Garten.
Natürlich gab es nicht nur viele Äpfel zu sehen. Gleich zu Beginn begrüßten süße Birnen der Sorte William Christ die Besucher.

Zum 25. Niederlausitzer Apfeltag gibt es nicht nur Äpfel.
Birnen der Sorte William Christ.
Bäume und Sträucher haben hier Namen und Paten.
25. Niederlausitz Apfeltag. Apfel-Schoener aus Nordhausen.
Beschreibung des Baumes. Hier der Konferenzbirne.
Die Konferenzbirne.
Natürlich kommt kein Garten ohne Handwerk aus. Schließlich ist das Meiste ja Handarbeit. Und so trafen sich allerlei Gewerke, auch welche mit historischem Hintergrund.

Kunsthandwerk aus Keramik auf dem 25. Niederlausitzer Apfeltag.
Mittelalterliche Zinngieser gibt es auch.
Nußknacker mal ganz anders.
25. Niederlausitzer Apfeltag. Handwerk der Seilerei.
Zum Scharfmachen, die Schleiferei.
25. Niederlausitzer Apfeltag. Edelsteinhandel.Turmalin Varität Schörl, Rosenquarz und andere Halbedelsteine und schöne Gesteine.
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Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 31. März 2019

Die Glücksschweine von Letschin

Die Glücksschweine von Letschin im Oderbruch


Fern der Niederlausitz im Osten Brandenburgs, befindet sich eine ähnliche Landschaft. Mitten im Oderbruch befindet sich der kleine Ort Letschin und eine nette Gaststätte das Landhaus Treptow. Dort lebten in einem kleinen Zoo hinter der Gasstätte die Letschiner Glücksschweine.

Glücksschweine von Letschin.
Natürlich gibt es neben dem Gastwirt, Koch und seinen Helfern auch noch andere Bewohner. Diese hier zum Beispiel.

Letschiner Glücks-Schaf.


















Letschin mit schlafendem Glücks-Schaf.
Und da man als Zoo-Bewohner im Landhaus Treptow von den Gästen gut bewirtet wurde, durfte man anschließend auch mal faul in der noch schwachen Frühlingssonne liegen.

Wer die Glücksschweine und die anderen Bewohne kennen lernen will muss hin fahren. Belohnt wird man mit gutem Essen und einem hervorragenden Eis. Und wer Glück hat, darf die Glücksschweine streicheln. Das soll, wie auch nicht anders zu erwarten, Glück bringen.

Viel Glück
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik

Samstag, 16. Februar 2019

Wandelwiesen im Abendlicht - Niederlausitzer Beobachtungen -

Abend-Blick in die Wandelwiesen in der Schacke-Ebene


Durch die Kleinstadt Finsterwalde in der Niederlausitz fließt der kleine Fluss Schacke. Begleitet wird er von einer flachen Ebene, die Teil des Finsterwalder Beckens ist. Südwestlich der Stadt schließen sich die Wandelwiesen an. Es handelt sich um ein ehemaliges Feuchtgebiet. Aus unbekanntem Grund erzeugt diese Landschaft immer wieder beeindruckend schöne Landschaftsfotos. Hier einige Eindrücke vom vergangenen Wochenende.


Schacke-Ebene, Blick in die Wandelwiesen.
Schacke-Ebene, Blick in den Schilfgürtel der Wandelwiesen.
Wenn die Sonne im Wasser der Schacke versinkt.

Schacke-Ebene. Die Schacke im Abendlicht.
Etwa um das Jahr 250 unserer Zeit verließ das Volk der Burgunder die Niederlausitz. Sie wurden von den östlich lebenden Vandalen verdrängt. Die Burgunder spielten später in der Geschichte Mitteleuropas noch eine wichtige Rolle. Bekannt waren sie für ihren Reichtum an Gold und anderen Edlen Metallen. 

Schacke-Ebene. Funkelt da Gold in der Schacke?
Schacke-Ebene. Funkelt da Gold in der Schacke?
Vielleicht ist es eine Erinnerung an diese Zeit wenn zu bestimmten Jahreszeiten und Sonnenständen die Schacke ihren goldenen Grund kurzzeitig zeigt. Aber auch sonst glänzt der kleine Fluss in der Niederlausitz durch fast unirdisch schöne Bilder.

Schacke-Ebene. Glanz der Schacke im Brückenbild.
Schacke-Ebene. Federgras am Schackeufer.
Schacke-Ebene. Goldenes Federgras am Ufer.
Nach Einbruch der Dunkelheit erscheint ein geisterhaftes Leuchten aus einem Haus in Nehesdorf.

Schacke-Ebene. Das Geisterhaus mit seinen glühenden Fenstern.
Reger Flugverkehr über der Schacke-Ebene.

Schacke-Ebene. Flugzeug am Himmel über der Niederlausitz.
Schacke-Ebene. Schwan in der Dunkelheit vor der Silhouette der Stadt Finsterwalde /Niederlausitz.
Schacke-Ebene. Ferner Mond über der Schacke-Ebene.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Fotos: Vel Thurvik

Sonntag, 27. Januar 2019

Winterstreifzug entlang der Schacke - Niederlausitzer Erkundungen -

Ein Fotografischer Winterstreifzug entlang der Schacke


Nein das hier sind keine Schwarz-weiß Fotos. Sie sind in Farbe aufgenommen.

Doch es gibt Tage die sind so grau, da scheinen selbst Farbfotos wie in schwarz-weiß fotografiert. Montag der 21. Januar 2019 war so ein Tag. Diese Lichtverhältnisse sorgten für einen einzigartigen Charme. Entstanden sind teilweise seltsam einsam anmutende Fotos.

Blick auf die glaziale Hochebene der Lindthaler Bauernheide.
Unter der dichten Wolkendecke über der westlichen Niederlausitz, begann ein Streifzug bei Minusgraden und unangenehmen Wind, entlang des kleinen Flüsschens Schacke. Seinen Ursprung hat es am Fuße der Lindthaler Bauernheide und mündet nach gut 25 Kilometern südlich von Doberlug bei Lindena in die Kleine Elster.

Die Schackewiesen bei Betten.
Beim Blick von der ehemaligen Mühle entlang der Schacke, südlich von Betten, Richtung Hochfläche der Lindthaler/Lieskauer Bauernheide. Hier ist das Quellgebiet zu sehen.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Bettener Kirche im Nebel.
Schackewiesen im Banne des Frostes.
Eine typische Niederlausitzer Niederung bieten die Schackewiesen Richtung Südwesten nach Schacksdorf.

Schacke-Ebene westlich von Betten versinkt im Wintergrau.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Von der Bettener Höhe in 119 Metern. Blick Richtung Süden.
Szenenwechsel Richtung Westen.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Rieselfelder an der Bürgerheide bei Finsterwalde/Niederlausitz.
Schilfgürtel rund um die Finsterwalder Rieselfelder.

Winterstreifzug entlang der Schacke. Frost im Schilf.
Raureif im Schilf.

Wehrhaftes Stachel-Schilf.

















Eisige Stacheln am Schilf.
Ruine der alten Pumpstation an der Heidemühle.
Aufnahmen am Junkerbusch.
Doppelt wehrhaft, Stacheldrahtzaum mal anders gesehen.

Winterstreifzug entlang der Schacke.
"Der Stachel-Stacheldrahtzaun".
Winterstreifzug entlang der Schacke. Raureifstacheln am Zaunpfahl.
Birken am Junkerbusch im Eis.
Eisweg zum Eierpieler in der Bürgerheide.
Der Eisbaum mit den Schlangenzweigen an der Heidemühle.
Ein Stacheldrahtzaun an den Wandelwiesen entwickelt einen besonders wehrhaften Eindruck.

Stacheldrahtzaun besonders stachlig.
Die Schacke durchquert die Wandelwiesen westlich von Finsterwalde. Ihre Feuchtigkeit lässt die Wiesen besonders winterlich charmant erscheinen.

Die Wandelwiesen in Raureif.
Leben im Winter unter den Wandelwiesen.

Unter der Erde geht das Leben weiter. Fleißige Maulwürfe unter den Wandelwiesen.
Winterstreifzug entlang der Schacke. Eichholz im Reifpanzer.
Winterstreifzug entlang der Schacke.
Wehrhafte Zweige.












Einsamer Misthaufen auf der Nachtweide.
An der Zschipelmühle bei Fischwasser.
Weg zur Zschiepelmühle.
Schacke an den Brachwiesen.
Fischwasser im Winter.
Gräser am Schackeufer.
Lugau Dorfanger im Winter.
Ein anderer kleiner Nebenfluss der Kleinen Elster ist die Bache. Sie entspringt südlich des Sportplatzes Lugau und speist den Mühlenteich an der Lugauer Wassermühle.

Auf dem Mühlenteich in Lugau ist gut zu erkennen woher der Wind weht.

Mühlenteich in Lugau.
Mühlenteich in Lugau. Das Entenhaus am Teich.
Algen unterm Eis des Mühlenteiches.

Lugauer Wassermühle, nun schön restauriert.
Weg am Ufer der Bache bei Lugau.
Eiszaun an der Bache in Lugau.
Die Schacke am Hammerteich südlich von Doberlug.

Unerwartet.






















Blick über den zugefrorenen Hammerteich.
Frostige Komoran-Netze über dem Hammerteich.
Westlich von Lindena bei Doberlug mündet die Schacke in die Kleine Elster. Vorher speist sie die Hammerteiche samt Hammermühle an der Rückersdorfer Straße.

Tanne mit Frost-Nadeln.
Schacke bei Lindena.
Schwarzer Beobachter. Katze auf Fischfang?
Erlen am Ufer des Hammerteichs.

Damm an der Schacke.
Weg zur Kleinen Elster neben der Schacke in Lindena.



























Winteräpfel.

Winterobst.
Landschaft südlich von Doberlug am Hammerteich.
Damit endet der kleine Winterstreifzug. Er führte durch eine recht unterschiedliche Landschaft. Trotz des Wintergraus mit schönen Einblicken in die Niederlausitz.
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Blog: Mit 8 Megapixeln durch die Niederlausitz.

Autor: Vel Thurvik
Fotos: Vel Thurvik